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Tennisarm · Tennisellenbogen · Golferellenbogen

Tennisarm behandeln in Hamburg — auch wenn Schonen, Bandage und Physiotherapie nicht gereicht haben

Der Schmerz sitzt außen am Ellenbogen. Er meldet sich beim Zugreifen, beim Heben, beim Händeschütteln. Und irgendwann planen Sie den Tag um ihn herum.

Wir sind eine auf Faszientherapie spezialisierte Praxis in Hamburg, seit über 12 Jahren. Epicondylitiden gehören zu den Beschwerdebildern, mit denen unsere 26 Therapeuten regelmäßig arbeiten. Und wir schauen dabei nicht nur auf den Ellenbogen, sondern auf die gesamte Zugkette von den Fingern bis zum Nacken.

Per Video, Telefon oder E-Mail — unverbindlich und kostenfrei

kurzfristige Termine möglich

Auch samstags geöffnet

Was ist ein Tennisarm?

Ein Tennisarm — auch Tennisellenbogen, medizinisch Epicondylitis humeri lateralis beziehungsweise radialis — verursacht Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens, typischerweise beim Greifen, Heben und Halten. Betroffen sind die Sehnenansätze der Unterarmstrecker. Halten die Beschwerden über Monate an, kann das umgebende Faszien- und Bindegewebe von Unterarm, Ellenbogen, Schulter und Nacken ein häufig übersehener beitragender Faktor sein. Anatomisch verwandt als Gegenspieler ist der Golferarm, der auch ähnlich zu behandeln ist. 

Tennisarm, Behandlung bei den FASZIEN-HELDEN in Hamburg

Vorweg und stark verkürzt → unsere Behandlungs-Grundlage:

Aufgrund jahrelanger Beobachtung von ca. 1000 Tennisellenbogen-Patienten in unserer Praxis sehen wir immer wieder:

 

  1. Viele Patienten erhalten eine orthopädische Diagnose, die einen Befund benennt, aber nicht immer erklärt, warum die Beschwerden bestehen bleiben. Manchmal passt die Zuordnung nur teilweise.
  2. Chronische, schmerzhafte Veränderungen der Faszienstruktur sind vielen Medizinern und anderen Therapeuten nicht geläufig.
  3. Bei Patienten mit Faszienveränderungen in der oberen Extremität ist das seit 12+ Jahren unser Schwerpunkt. Hartnäckige Tennisarme und Golferarme sind Klassiker, die wir mehrfach pro Woche antreffen und behandeln. Wie weit sich im Einzelfall etwas verbessern lässt, schätzen wir nach der Untersuchung realistisch ein.

Wir haben ein eigenes Konzept entwickelt für die Behandlung von hartnäckigen Tennisarmen und der kompletten dazugehörigen Region (Finger, Hand, Arm, Ellbogen, Nacken, Schultergürtel, Brustkorb, obere Wirbelsäule).

80.000+

Behandlungen

26

spezialisierte Therapeuten

12+

Jahre Spezialisierung

300+

⭐⭐⭐⭐⭐ Google

Erfahrungen unserer Patienten

Was Patienten mit Ellenbogenschmerzen über uns sagen

„Ich kam mit einem vermeintlichen Tennisellenbogen zu dem Faszien-Held Stefan Weinstock. Nach drei Sitzungen sind die Schmerzen weg und ich kann den Arm frei bewegen.“

Anni E. ⭐⭐⭐⭐⭐ Google

„Ich habe in den letzten 4 Jahren unterschiedliche Probleme — Achillessehne, Tennisellenbogen, Beschwerden in der Muskulatur, unterer Rücken — mit unterschiedlichen Therapeuten behandeln lassen. Herausragender Erfolg. Und all das ohne Medikamente oder Messer.“
Mathias S. ⭐⭐⭐⭐⭐ Google
„Mein Ellenbogen hat sehr geschmerzt und war in der Bewegung stark eingeschränkt. Eine Behandlung hat schon einiges gebracht. Nach ein paar Behandlungen ging das Training auch wieder ohne Schmerzen.“
Anneke G. ⭐⭐⭐⭐⭐ Google

„Nach einem Jahr mit starken, immer wiederkehrenden Schmerzen in meinem linken Ellenbogen und diversen Therapieversuchen […] war ich insgesamt zwei Mal zur Behandlung und bin zu 100 % schmerzfrei. Ich bin überglücklich und kann endlich wieder vollständig trainieren.“

Anna K ⭐⭐⭐⭐⭐ Google

„Ob Ellenbogen, Hexenschuss oder verrenkter Nacken: Hier wird einem schnell und effektiv geholfen. Spritzen beim Orthopäden und Standard-Physio? Nie wieder!“
F. S. ⭐⭐⭐⭐⭐ Google
„Ich bin seit Längerem dort wegen vielfältiger, teils chronischer Beschwerden — zum Beispiel ein komplexer Ellenbogen, Rippenblockaden, Achillessehnen-Tendinose und Faszienverklebungen. Besserung tritt auf, wo andere Therapeuten nichts ausrichten konnten.“
Anke B. ⭐⭐⭐⭐⭐ Google

Verläufe und Ergebnisse sind stets individuell. Die Angaben beruhen auf persönlichen, subjektiven Erfahrungen und stellen keine Erfolgsgarantie dar.

bei leichten und stärkeren Belastungen

Symptome bei Patienten mit Tennisarm

Alltägliche, normale Dinge fangen schon an zu stören. Manchmal erst bei größeren Belastungen.

  • Die Kaffeekanne wandert in die andere Hand.
  • Händeschütteln ist schmerzhaft
  • Beim Einkaufstragen wird der Griff gesucht, der am wenigsten wehtut.
  • Nach einem Tag am Rechner brennt der Unterarm bis in die Hand oder zieht in die Schulter.
  • Wochenlang geschont und beim ersten Belasten war es wieder da.
  • Selbsthilfen (Bandagen, Massagen, Dehnungen) bringen nur vorübergehend Linderung.
  • Beim oder nach dem Training sind bestimmte Übungen schmerzhaft.
  • Handwerkliche Arbeiten (Hämmern, Schrauben etc.) sind schmerzhaft.

Ein Tennisarm ist keine dramatische Diagnose. Genau das macht ihn zäh: Er hält niemanden im Bett, aber er ist bei fast jeder Handbewegung dabei. Und Hände benutzt man den ganzen Tag.

Nach Monaten werden die Ausweichbewegungen zur Gewohnheit und belasten wiederum Schulter und Nacken. Das ist einer der Gründe, warum wir bei einem Ellenbogen nicht nur den Ellenbogen untersuchen, insbesondere, wenn Sie schon länger Beschwerden haben.

Der häufige Verlauf

Warum bleiben die Ellenbogenschmerzen manchmal, obwohl alles Richtige getan wurde?

Schonen, Bandage, Dehnübungen, Physiotherapie, Stoßwelle, in manchen Fällen eine Spritze — das sind sinnvolle und etablierte Maßnahmen. Ein großer Teil der Betroffenen kommt damit gut zurecht, und häufig klingt ein Tennisarm auch von selbst wieder ab.

Wenn er das nach Monaten nicht getan hat, liegt das nach unserer Erfahrung selten daran, dass etwas falsch gemacht wurde. Es liegt häufiger daran, dass die Behandlung dort ansetzt, wo der Schmerz gemeldet wird, nämlich am Sehnenansatz außen am Ellenbogen.

Der Zug auf diesen Ansatz entsteht aber weiter weg: in der Unterarmmuskulatur, in den Faszienschichten, die Unterarm, Oberarm und Schultergürtel verbinden, und in Griff- und Haltungsmustern, die sich über Jahre eingeschliffen haben. Diese Zusammenhänge stehen in der Standardabklärung eines Ellenbogens selten im Mittelpunkt. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil eine orthopädische Abklärung sinnvollerweise zuerst nach strukturellen Befunden sucht. Und leider werden viele komplexere anatomische Zusammenhänge in der medizinischen Ausbildung durch ihre Neuheit in den verschiedenen Professionen nicht immer abgedeckt.

Aus unserer Sicht gibt es hier zwei typische Gründe:

  • fehlende Diagnostik der Faszien und der Gelenkfunktion
  • unpassende Behandlung für Faszienprobleme oder blockierte Gelenke

Das Problem mit der fehlenden Fasziendiagnostik

Wenn Sie mit Ellenbogenschmerzen zum Arzt gehen, geht es zuerst darum, gefährliche Ursachen auszuschließen, die zum Glück am Ellenbogen extrem selten sind — dafür ist Ihr Arzt die richtige erste Anlaufstelle. Sind diese ausgeschlossen, folgen häufig Schmerzmittel, Schonung, Physiotherapie und/oder Spritzen, manchmal eine Bildgebung. Dort sind mal Veränderungen zu sehen, mal nicht.

Bildgebung zeigt Strukturen — aber nicht, welche Struktur tatsächlich für Ihre Schmerzen verantwortlich ist. Eine Schwellung, die viel zu häufig aus unserer Sicht als Entzündung deklariert wird, ein Kalkherd, eine Sehnenveränderung oder (selten) eine Arthrose im Bild bedeutet nicht automatisch, dass genau das der Grund für Ihre Beschwerden ist. Umgekehrt gibt es hartnäckige Ellenbogenschmerzen bei völlig unauffälligem Befund.

Was in der konventionellen Diagnostik fast nie passiert: dass jemand systematisch das fasziale Gewebe der gesamten zugehörigen Region abtastet, und diese Region kann sehr umfangreich sein, obwohl —  nur — der Ellenbogen betroffen scheint. Das ist kein Fehler Ihres Arztes — fasziale Veränderungen sind ein Bereich, für den die gängigen diagnostischen Werkzeuge schlicht nicht ausgelegt sind.

Das Problem mit der unpassenden Behandlung

Selbst wenn die richtige Struktur erkannt ist, heißt das noch nicht, dass Technik und Dosierung passen. Gute manuelle Therapie hängt von vielen Faktoren ab, die man sich über Jahre erarbeiten muss. Deshalb helfen Physiotherapie, Dehnen oder Medikamente in manchen Fällen nicht nachhaltig — sie setzen nicht ausreichend an der faszialen Ebene an. Zusätzlich zu Osteopathie, Chiropraktik und Physiotherapie verwenden wir bestimmte Techniken, die wir über die Jahre selbst entwickelt haben.

Fazit

Häufig wird zu einseitig auf die sichtbare Veränderung in der Bildgebung geschaut. Diese ist wichtig — aber eine veränderte Sehne oder Schwellung ist oft nur ein Teil des Bildes. Nach unserer Erfahrung trägt eine erhöhte Gewebespannung erheblich dazu bei, wie stark solche Veränderungen im Alltag schmerzen. 

Das ist die Lücke, in der wir seit vielen Jahren arbeiten. Nicht anstelle der Medizin, sondern ergänzend daneben.

Ein Hinweis zu Kortisonspritzen

Die aktuellen medizinischen Leitlinien raten derzeit eher von Kortisoninjektionen ab.

Trotzdem beobachten wir, dass diese häufiger appliziert werden, teilweise aus Überzeugung des Arztes, teilweise auf Drängen des Patienten, weil diese schon mal (meistens nur vorübergehend) eine Linderung erlebt haben. Kontrollierte Studien zeigen ein klares Muster: Kurzfristig lindert eine Spritze oft deutlich — nach einigen Monaten schneiden behandelte Patienten im Schnitt jedoch schlechter ab als ohne Injektion, mit deutlich höheren Rückfallquoten. Diese Beobachtung deckt sich mit dem, was wir in der Praxis sehen. Gerade bei länger bestehenden Beschwerden sehen wir die Spritze deshalb kritisch: als kurzfristige Linderung nachvollziehbar, als Weg zu dauerhafter Besserung selten geeignet.

Unser Ansatz

Wir behandeln nicht nur den Punkt, der wehtut, sondern die Kette, die daran zieht

Faszien sind das Bindegewebsnetz, das Muskeln, Sehnen und Gelenke umhüllt und miteinander verbindet. Nach heutigem Verständnis bilden sie ein zusammenhängendes System, das Zug- und Spannungskräfte über größere Strecken weiterleitet — nicht nur lokal am Gelenk.

Für den Ellenbogen bedeutet das: Spannung in der Unterarmmuskulatur, in den Faszienschichten des Oberarms oder im Schultergürtel kann die Zugbelastung am äußeren Sehnenansatz mit beeinflussen. Bei anhaltenden Beschwerden ist das ein häufig übersehener beitragender Faktor.

Deshalb untersuchen wir bei einem Tennisarm systematisch die gesamte Kette: Handgelenk, Unterarm, Ellenbogen, Oberarm, Schulter und Nacken. Und wir schauen darauf, welche alltäglichen Griff- und Haltungsmuster die Belastung aufrechterhalten.

Orientierung

Wo genau tut es weh?

Die Stelle sagt viel darüber, welches Gewebe beteiligt ist. Springen Sie direkt zu dem Abschnitt, der auf Sie zutrifft.

Außenseite

Tennisarm

Schmerz an der Außenseite des Ellenbogens. Deutlich beim Zugreifen, beim Händeschütteln, beim Halten einer Tasse oder Flasche.

Zum Abschnitt Tennisarm →

Innenseite

Golferellenbogen

Schmerz an der Innenseite des Ellenbogens. Deutlich beim Beugen des Handgelenks und beim Heben mit der Handfläche nach oben.

Zum Abschnitt Golferellenbogen →

Unterarm & Handgelenk

Mausarm

Brennen oder Ziehen im Unterarm bis in die Hand, vor allem nach längerer Arbeit an Maus und Tastatur.

Zum Abschnitt Mausarm →

Der Unterschied in einem Satz in der gängigen medizinischen Definition: Beim Tennisarm sind die Strecksehnen an der Außenseite betroffen, beim Golferellenbogen die Beugesehnen an der Innenseite. Es ist dieselbe Art von Belastungsreaktion — nur auf der jeweils anderen Seite des Gelenks.

Achtung: diese Definition ist aus unserer Sicht nur symptomatisch und mit keinerlei Kenntnis über Faszienketten verbunden. Diese klassische Definition beschreibt aus unserer Sicht nicht zutreffend das Problem. Denn unserer Erfahrung nach, sind fast nie die oben genannten Sehnen das Problem.

Diagnose einordnen

Was bedeutet die Diagnose Epicondylitis humeri lateralis?

Epicondylitis humeri lateralis (auch radialis, eingedeutscht laterale Epikondylitis) ist die medizinische Bezeichnung für den Tennisarm: eine Reizung der Sehnenansätze an der Außenseite des Ellenbogens. Das Gegenstück an der Innenseite heißt Epicondylitis humeri medialis beziehungsweise ulnaris — umgangssprachlich Golferellenbogen. Die Bezeichnung ist aus unserer Sicht irreführend und nicht hilfreich.

Warum die Endung „-itis“ irreführend sein kann

Die Endung „-itis“ steht für Entzündung. Bei länger bestehenden Beschwerden findet sich allerdings häufig kein klassisch entzündliches Bild, sondern eine Umbaureaktion des Sehnengewebes. Deshalb wird in der Fachliteratur zunehmend von einer Epicondylopathie oder Tendinopathie gesprochen. Leider überwiegt in vielen Therapien noch der Gedanke einer Entzündung.

Für Sie als Patient ist das mehr als eine Wortklauberei: Es erklärt, warum reine Entzündungshemmung bei einem seit Monaten bestehenden Tennisarm oft nicht das ist, was den Zustand verändert und warum es sinnvoll sein kann, das umgebende Gewebe und die Belastung mit anzuschauen.

Sie haben eine dieser Diagnosen auf einem Befund und möchten wissen, was daraus folgt? Genau das ist der Inhalt der kostenlosen Ersteinschätzung.

Schmerzen an der Ellenbogeninnenseite

Golferellenbogen — wenn der Schmerz an der Innenseite sitzt

Der Golferellenbogen (auch Golferarm, medizinisch Epicondylitis humeri medialis oder ulnaris) betrifft die Sehnenansätze der Unterarmbeuger an der Innenseite des Ellenbogens. Typisch sind Schmerzen beim Beugen des Handgelenks, beim festen Zugreifen und beim Heben mit der Handfläche nach oben. Er tritt deutlich seltener auf als der Tennisarm. Hat aber grundsätzlich aus unserer Sicht die gleichen faszialen Ursachen, nur an anderen Strukturen, und wird unserer Erfahrung nach ebenso oft missverstanden wie der Tennisarm. 

Wie beim Tennisarm hat der Name wenig mit Golf zu tun. Häufiger sind wiederkehrende Belastungen aus Beruf, Handwerk, Haushalt oder Krafttraining — alles, was die Beugemuskulatur des Unterarms dauerhaft fordert.

Therapeutisch gehen wir grundsätzlich gleich vor wie beim Tennisarm: Wir untersuchen nicht nur den schmerzhaften Ansatz, sondern die Zugverhältnisse in Unterarm, Oberarm und Schultergürtel. Die betroffene Muskelgruppe ist eine andere, das Prinzip ist dasselbe.

Wenn Kribbeln oder Taubheit dazukommt: An der Innenseite des Ellenbogens verläuft der Ellennerv (Nervus ulnaris) durch einen engen Kanal. Jeder Nerv ist von einer Bindegewebshülle umgeben — dem Epineurium — und muss in seinem umgebenden Gleitgewebe frei beweglich sein. Steht dieses Gewebe unter anhaltender Spannung, kann das ein beitragender Faktor für Kribbeln oder ein Taubheitsgefühl im Klein- und Ringfinger sein. Ebenso gibt es weitere Engstellen oberhalb des Ellenbogens.

Das heißt: Solche Beschwerden sind nicht automatisch ein Ausschlussgrund für eine manuelle Behandlung. Wir untersuchen gezielt, wie beweglich das Gewebe um den Nerv ist, und ordnen den Befund ein.

Es gibt aber Zeichen, bei denen die Reihenfolge umgekehrt ist und eine ärztliche Untersuchung klar vorgeht: zunehmende Kraftminderung in der Hand, sichtbarer Muskelschwund zwischen den Fingern oder am Handrücken, oder eine Taubheit, die dauerhaft besteht statt zu kommen und zu gehen. Diese Zeichen gehören zeitnah abgeklärt — nicht als Routinetermin. Sprechen Sie sie beim Haus- oder Facharzt ausdrücklich an; bei begründetem Verdacht kann dringlich überwiesen werden.

Bildschirmarbeit

Mausarm — wenn die Belastung vom Schreibtisch kommt

„Mausarm“ ist keine eigene Diagnose, sondern ein Sammelbegriff für Beschwerden im Unterarm-, Ellenbogen- und Handbereich, die im Zusammenhang mit langer Bildschirmarbeit auftreten. Häufig steckt dieselbe Belastungsreaktion dahinter wie beim Tennisarm — nur ist der Auslöser nicht der Sport, sondern die Dauerhaltung an Maus und Tastatur. Unserer Erfahrung nach sehr gut zu behandeln, da (falls nur durch Monitorarbeit entstanden) keine strukturellen Zerstörungen von Gewebe vorliegen. Das erhöht aus unserer Sicht erheblich die Chancen, das fasziale Gewebe wieder normalisieren zu können. 

Typisch ist ein Brennen oder Ziehen, das im Laufe des Arbeitstags zunimmt und manchmal sogar abends in Ruhe zu spüren ist. Oft kommen Verspannungen in Schulter und Nacken hinzu — was die Zugkette bis zum Ellenbogen wieder ins Spiel bringt.

Ergonomie am Arbeitsplatz ist hier sinnvoll und wichtig. Sie verändert die Belastung von morgen — sie löst aber nicht automatisch das Gewebe auf, das seit Monaten unter Spannung steht. Beides zusammen ist meist der bessere Weg.

Für Arbeitgeber und Angestellte: Behandlungen können ganz oder teilweise vom Arbeitgeber finanziert werden. Wie das funktioniert, steht auf unserer Seite Behandlung für Mitarbeiter.

Grenzen

Wann eine ärztliche Abklärung vorrangig ist

Nicht jeder Ellenbogenschmerz ist ein Tennisarm. In diesen Fällen gehört zuerst eine ärztliche Untersuchung — und wir sagen Ihnen das auch in der Ersteinschätzung, wenn es zutrifft:

  • !
    Der Schmerz begann nach einem Sturz, Schlag oder Unfall.
  • !
    Der Ellenbogen ist deutlich geschwollen, gerötet oder warm; es kommt Fieber hinzu.
  • !
    Die Kraft in Hand oder Arm nimmt zunehmend ab — oder es zeigt sich sichtbarer Muskelschwund an Hand oder Unterarm.
  • !
    Taubheit in den Fingern besteht dauerhaft, statt zu kommen und zu gehen.
  • !
    Es liegt eine entzündlich-rheumatische Erkrankung oder eine unklare Grunderkrankung vor.

Nicht in diese Liste gehört zeitweiliges Kribbeln. Ein Kribbeln, das kommt und geht oder von der Armhaltung abhängt, ist häufig — und das Bindegewebe um den Nerv kann daran beteiligt sein. Das ist kein Grund, eine Behandlung aufzuschieben; wir untersuchen es mit. Zeitkritisch wird es erst bei den beiden erstgenannten Punkten.

Faszientherapie ersetzt keine ärztliche Diagnostik. Sie setzt an, wenn diese abgeschlossen ist und die Beschwerden trotzdem bleiben.

Häufige Fragen

Was Patienten uns zum Tennisarm am häufigsten fragen

Was ist der Unterschied zwischen Tennisarm und Golferarm?

Beim Tennisarm sitzt der Schmerz an der Außenseite des Ellenbogens und betrifft die Sehnenansätze der Unterarmstrecker. Beim Golferellenbogen sitzt er an der Innenseite und betrifft die Beugesehnen. Beide entstehen typischerweise durch wiederkehrende Belastung, der Tennisarm ist deutlich häufiger.

Wie schon an anderer Stelle erwähnt beschreiben diese beiden typischen Diagnosen eher den Ort, als das darunterliegende Problem. Aus unserer Erfahrung liefern anatomische Kenntnisse über Faszien bessere Erklärmodelle für die Beschwerden.

Wie lange dauert ein Tennisarm?

Das ist individuell sehr unterschiedlich. Ein Teil der Beschwerden klingt innerhalb von Wochen bis Monaten ab. Ein anderer Teil besteht über ein Jahr oder länger — das ist die Gruppe, die typischerweise zu uns kommt. Eine Vorhersage für den Einzelfall wäre unseriös; was wir sagen können, ist, ob wir nach der Untersuchung einen Ansatzpunkt sehen. Unserer Erfahrung nach beschleunigt eine gut durchgeführte Faszientherapie die Verläufe erheblich.

Muss ich meinen Arm schonen?

Vollständige Ruhigstellung gilt heute nicht mehr als Mittel der Wahl, die Muskulatur baut sonst dabei ab. Ebenso reduziert sich der Stoffwechsel, den Sie zur Regeneration von Gewebe brauchen, und die Belastbarkeit sinkt weiter. Sinnvoll ist meist, die auslösende Spitzenbelastung zu reduzieren und den Arm ansonsten dosiert weiter zu benutzen. Was in Ihrem Fall dosiert heißt, besprechen wir konkret.

Hilft eine Bandage oder Epicondylitis-Spange?

Viele Patienten berichten, dass eine Spange die Belastung im Moment spürbar erträglicher macht. Sie verteilt den Zug am Sehnenansatz um. Was sie nicht leistet: die Spannungslage im Gewebe zu verändern, die den Zug erzeugt. Als Entlastung im Alltag sinnvoll, als alleinige Maßnahme über Monate meist nicht ausreichend und unserer Meinung nach wird das fasziale Gewebe damit nicht normalisiert.

Helfen Übungen bei einem Tennisarm?

Dosiertes Krafttraining der Unterarmmuskulatur — insbesondere langsame, nachgebende Bewegungen — gehört zu den am besten untersuchten Maßnahmen bei Sehnenbeschwerden. Entscheidend sind Dosierung und Ausführung; zu früh oder zu viel reizt zusätzlich. Deshalb geben wir Übungen erst nach der Untersuchung mit, passend zu Ihrem Befund, und nicht als Standardzettel. Häufig sehen wir die Patienten, bei denen die Übungen nicht helfen. Daher ist unsere echte Empfehlung eine andere Reihenfolge: erst das Gewebe/die Faszien normalisieren, dann (wenn überhaupt noch notwendig oder gewünscht) Übungen.

Was, wenn ich schon Stoßwelle, Spritzen oder Physiotherapie hatte?

Das ist bei einem großen Teil unserer Patienten der Fall und spricht nicht gegen eine Behandlung. Für uns ist die Vorgeschichte sogar aufschlussreich: Was hat kurzfristig geholfen, was gar nicht, und was ist danach zurückgekommen? Bringen Sie vorhandene Befunde und Berichte gern mit. Wenn Sie keine Berichte zur Hand haben, ist dies meist unproblematisch, häufig reicht uns Ihre Beschreibung, damit wir uns ein eigenes Bild machen können.

Ich habe Kribbeln in den Fingern — kann ich trotzdem kommen?

In der Regel ja. Kribbeln, das kommt und geht oder von der Armhaltung abhängt, ist bei Ellenbogenbeschwerden häufig. Nerven verlaufen in Bindegewebe und müssen darin gleiten können; steht dieses Gewebe unter Spannung, kann es an solchen Empfindungen beteiligt sein. Genau das untersuchen wir mit.

Anders ist es, wenn die Kraft in der Hand zunehmend nachlässt, Muskeln sichtbar schwinden oder die Taubheit dauerhaft besteht. Dann geht eine ärztliche Untersuchung vor — und zwar zeitnah, nicht als Routinetermin. Wir sagen Ihnen das auch in der Ersteinschätzung, wenn wir solche Zeichen heraushören.

Was kostet eine Behandlung, und zahlt die Krankenkasse?

Eine Einzelsitzung kostet 149 € und dauert ca. 45 Minuten — Diagnostik und Behandlung sind kombiniert. Gesetzliche Kassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht oder nur teilweise im Rahmen der Osteopathie (je nach Kasse), da es sich um eine spezialisierte Selbstzahlerleistung handelt. Private Versicherungen und Zusatztarife erstatten häufig ganz oder teilweise.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Das hängt von Dauer und Komplexität ab. Viele Patienten berichten, dass sie nach 1–3 Sitzungen erste Verbesserungen spüren; andere, dass es bei langjährigen oder komplexen Ellbogenbeschwerden mehr braucht. Nach der ersten Untersuchung erhalten Sie eine realistische Einschätzung.

Kommt der Tennisarm nach einer Behandlung wieder?

Das kann niemand ausschließen — die Belastungen, die zu den Beschwerden beigetragen haben, bestehen in Beruf, Sport und Alltag oft weiter. Deshalb ist ein Teil unserer Arbeit, mit Ihnen die Belastungsmuster durchzugehen, die in Ihrem Fall relevant sind. Die gute Nachricht ist, dass Sie nach unseren Behandlungen ein deutlich besseres Verständnis für Ihr Gewebe haben, und Sie lernen Ihre zukünftige Regeneration zu beeinflussen.

An welchem Standort werde ich behandelt?

Wir haben zwei Praxen in Hamburg-Neustadt, rund 300 Meter voneinander entfernt: Dammtorstraße 27 und Colonnaden 5, jeweils 20354 Hamburg. Welcher Standort für Sie infrage kommt, richtet sich nach Termin und Therapeutenzuordnung und wird bei der Buchung geklärt.

So läuft es ab

Sie entscheiden, wie es weitergeht: 3 Startmöglichkeiten

v

Kostenlose Ersteinschätzung

Sie schildern uns Ihre Situation — per Video-Sprechstunde, Telefon oder E-Mail. Wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung, ob eine Faszienbehandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist. Kein Risiko, keine Kosten.

T

Untersuchung & Beratung

Faszien-Diagnostik (99 €, ca. 30 Min.): Wir untersuchen Ihr Gewebe manuell und besprechen unsere Einschätzung. Sie erfahren: Sind Faszien beteiligt? Wie sieht ein realistischer Behandlungsplan aus? Was könnten Sie selber machen und was ein Profi? Sie entscheiden.

Individuelle Behandlung

Faszien-Diagnostik und Therapie: Auf Ihren Befund abgestimmte Faszientherapie. Nach jeder Sitzung passen wir die Behandlung an. Ziel: Ihre Beschwerden so weit wie möglich reduzieren und Ihnen zeigen, wie Sie selbst dazu beitragen können, dass sie nicht wiederkommen müssen.

Nächster Schritt

Finden Sie in 15 Minuten heraus, ob wir bei Ihrem Ellenbogen einen Ansatz sehen

Kostenlose Ersteinschätzung per Video, Telefon oder E-Mail. Sie schildern Ihre Situation, wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung.

Oder gleich loslegen und einen Behandlungstermin buchen.

Oder rufen Sie uns an: 040 / 81 99 1335

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