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Kopfschmerzen

Eine andere Sichtweise

Vorweg und stark verkürzt → wir behandeln anders → mit anderen Ergebnissen

  1. Wenn die üblichen Therapien bei Ihnen funktionieren würden (Schmerztherapie, Orthopädie, Physiotherapie, Chiropraktik, Osteopathie, Trainingstherapie etc.), würden Sie vermutlich diese Zeilen nicht lesen.
  2. Unsere Daseinsberechtigung im medizinischen Bereich besteht darin, dass wir therapeutisch etwas anderes tun und wir ein anderes (und zum Glück häufig ein besseres) therapeutisches Ergebnis erreichen.

Unsere Erfahrung: Kopfschmerzen →verschiedene Einteilungen aber häufig ähnliche Ursachen

Als erstes folgt eine kurze Darstellung, wie wir Kopfschmerzen einschätzen und behandeln.

Danach eine Übersicht der häufigsten Kopfschmerzarten mit unseren Kommentaren und Einschätzungen, wie effektiv unsere Behandlungen sind.

Wie oben schon kurz dargestellt, gibt es aus unserer Sicht ein Dilemma:

  1. Es gibt umfassende und renommierte Forschung im Bereich der Kopfschmerzen und eine auch durchaus sinnvolle Einteilung der Kopfschmerzarten (Gobel, o. J.).
  2. Es gibt leider immer noch in der „üblichen“ medizinischen Welt einen blinden Fleck für einen Großteil des Bindegewebes und insbesondere der Faszien, obwohl diese unserer Erfahrung nach eine Schlüsselrolle bei Schmerzen und eben auch Kopfschmerzen spielen.
  3. Schaut man sich die Leitlinien der medizinisch relevanten Fachgesellschaften an (z. B. (Primäre Kopfschmerzerkrankungen – Praxisleitlinien, o. J.), dann besteht leider ein Großteil der üblichen Therapien bei Kopfschmerzen in der Gabe verschiedener Medikamente, häufig mit erheblichen gesundheitlichen Risiken und Nebenwirkungen, die in unserer Wahrnehmung viel zu häufig bagatellisiert werden. Nicht nur dass viele Medikamente in etlichen Fällen von Patienten, die in unsere Praxis kommen, nur geringe oder keine Wirkung haben, in einigen Fällen sind diese Medikamente die Ursache für andauernde Kopfschmerzen (Diener & Kropp, o. J.).

Unserer Erfahrung nach gibt es einen relativ großen Anteil an Kopfschmerzpatienten, die unerkannt eine Veränderung ihrer Faszien und Bindegewebe haben in verschiedenen Kombinationen, z. B. Spannungen und Verklebungen von Muskeln und Faszien oder auch Blockaden von Wirbelgelenken oder der Kopf- und Kiefergelenke. Dies führt nach und nach zu verschiedenen Symptomen, die sich zu Kopfschmerzen oder auch zur Migräne hochschaukeln können. Sind mehrere Veränderungen über einen längeren Zeitraum anwesend, reichen übliche Massagen oder Manipulationen nicht mehr aus, um diese Strukturen wieder zu normalisieren. Daher verwenden wir verschiedene Techniken und Strategien, die wir über die Jahre enwickelt haben, um möglichst viele der betroffenen Strukturen umfassend zu therapieren, damit Gelenkblockaden, Spannungen und Flüssigkeitsstaus beseitigt werden können.

Details hierzu weiter unten.

 

 

 

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Behandlungstermin

Wenn es direkt losgehen soll

Kopfschmerzen sind eine der häufigsten Beschwerden, die Menschen erleben,

da fast jeder irgendwann in seinem Leben Kopfschmerzen hat. Täglich haben fast 16% der Weltbevölkerung Kopfschmerzen (Stovner et al., 2022). Nicht alle Kopfschmerzen sind jedoch gleich. Es gibt mehrere verschiedene Arten von Kopfschmerzen, jede mit ihren eigenen einzigartigen Symptomen und Ursachen. Das Verständnis der verschiedenen Arten von Kopfschmerzen kann Ihnen helfen, die zugrundeliegende Ursache Ihrer Schmerzen zu identifizieren und die wirksamste Behandlung zu finden. Hier sind einige der häufigsten Arten von Kopfschmerzen:

1. Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Art von Kopfschmerzen und betreffen fast 60% der Menschen jährlich in Europa (Stovner & Andree, 2010). Sie werden oft als dumpfer, schmerzender Schmerz beschrieben, der auf beiden Seiten des Kopfes zu spüren ist. Spannungskopfschmerzen werden in der Regel durch Stress, Angst oder Muskelverspannungen im Nacken und den Schultern verursacht. Sie können von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen dauern und werden oft mit rezeptfreien Schmerzmitteln behandelt. Diese Art der Kopfschmerzen ist aus unserer Sicht häufig exzellent mit unseren Methoden behandelbar und führt in sehr vielen Fällen zu einer starken Linderung oder Beseitigung. Dies ist mit Abstand der häufigste Fall in unserer Praxis mit den häufigsten Verbesserungen.

2. Migräne

Migräne ist eine weitere häufige Art von Kopfschmerzen, die etwa 14% der Menschen weltweit betrifft (Stovner et al., 2022). Sie wird durch einen schweren, pochenden Schmerz charakterisiert, der oft auf einer Seite des Kopfes zu spüren ist. Migräne kann auch Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen verursachen. Sie kann von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen dauern und wird oft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten behandelt. Hier muss man feststellen, dass die Einteilung oft nicht präzise ist und vielen Fälle nicht eindeutig als echte Migräne zu identifizieren ist. Auch hier sind wir in vielen Fällen noch erfolgreich, insbesondere bei den Fällen, die eigentlich keine echte Migräne sind, sondern eher zu den Spannungskopfschmerzen zählen. Bei der echten Migräne können wir häufig einige Dinge (Gewebestaus, Spannungen, Blockaden) soweit reduzieren, dass die echte Migräne seltener wird oder ganz ausbleibt.

3. Cluster-Kopfschmerzen

Cluster-Kopfschmerzen sind eine seltene Art von Kopfschmerzen, die weniger als 1% der Menschen betreffen. Sie werden durch starke Schmerzen auf einer Seite des Kopfes charakterisiert, normalerweise um das Auge herum. Cluster-Kopfschmerzen treten in Zyklen auf, bei denen mehrere Kopfschmerzen in Folge über einen Zeitraum von Wochen oder Monaten auftreten, gefolgt von einer Remissionsperiode. Sie werden oft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und Sauerstofftherapie behandelt. Hier gilt das Gleiche wie für die Migräne: einige Fälle sind nicht eindeutig in der Klassifizierung und fallen fälschlicherweise in diese Kategorie. Einseitigkeit sowie auch Schmerzen hinter den Augen gibt es auch bei einseitigen Verspannungen und Blockaden von Nacken- oder Kieferstrukturen, manchmal auch der Augenmuskulatur oder bestimmter Abflüsse im Kopfbereich. Auch hier konnten wir in etlichen Fällen Linderungen oder Beseitigung der Schmerzen erreichen.

4. Sinus-Kopfschmerzen

Sinus-Kopfschmerzen werden durch Entzündungen in den Nebenhöhlen verursacht und gehen oft mit anderen Symptomen wie verstopfter Nase, Gesichtsschmerzen und Druck einher. Sie werden in der Regel mit rezeptfreien Schmerzmitteln, abschwellenden Mitteln und salzhaltigen Nasensprays behandelt. Diese sekundären Kopfschmerzen lassen sich indirekt beeinflussen, wenn manuelle Techniken den Abfluss der Nasen- oder Stirnnebenhöhlen verbessern. Unserer Erfahrung nach werden die besten Ergebnisse langfristig mit Ernährungsumstellungen erreicht.

5. Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen

Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen werden durch übermäßige Medikamenteneinnahme verursacht, insbesondere von rezeptfreien Schmerzmitteln. Sie treten oft auf, wenn jemand zu häufig oder in übermäßigen Dosen Medikamente gegen Kopfschmerzen einnimmt. Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen können schwierig zu behandeln sein, werden aber oft durch das Absetzen von Schmerzmitteln und das Finden alternativer Behandlungen gelöst. Voraussetzung ist aber, dass die ursprünglich zugrundeliegenden Gründe der Kopfschmerzen gleichzeitig mit beseitigt werden, wo wir wieder ins Spiel kommen (siehe Schmerzarten 1-4).

6. Andere seltene Kopfschmerzen

Natürlich gibt es weitere (zum Glück sehr seltene) Kopfschmerzen, bei denen wir nicht helfen können (z. B. Tumore, Vergiftungen, Infektionen…).

 

Zusammenfassung

Zusammenfassend sind Kopfschmerzen eine häufige Beschwerde, die fast jeden irgendwann im Leben betrifft. Das Verständnis der verschiedenen Arten von Kopfschmerzen und ihrer Ursachen kann Ihnen helfen, die wirksamste Behandlung für Ihre Schmerzen zu finden, insbesondere bei schon länger bestehenden Schmerzen. Auch wenn es auf den ersten Blick unlogisch und nicht intuitiv erscheint, dass hochwertige moderne Medizin so einen großen Bereich der Bindegewebe übersieht, ist aber unserer Erfahrung nach genau dies häufig der Fall.
Waren also Ihre bisherigen Therapie-Versuche nicht zufriedenstellend, dann haben wir durch unsere langjährige Erfahrung bei hartnäckigen Fällen noch ein paar Tricks in unserer Therapiekiste, die bisher die deutliche Mehrheit unserer Patienten zufriedengestellt hat.

Unser Behandlungsplan bei Kopfschmerzen

In dieser Reihenfolge gehen wir in 7 Schritten bei der Behandlung von Kopfschmerzen

1. Im Vorgespräch schildern Sie Ihre Beschwerden.

Dies haben Sie vermutlich schon bei Ihrem Arzt oder in verschiedenen anderen therapeutischen Settings getan. Wir benötigen aber noch mal Ihre Schilderungen, weil sich daraus
– für uns Hinweise ergeben, inwieweit Ihre Faszien oder andere Strukturen betroffen sind (wie gesagt, dies ist unserer Erfahrung nach häufig der Fall und wird häufig übersehen)
– oder ob sich Ihre Beschwerden für uns völlig ungewöhnlich anhören und dann, zumindest aus unserer Sicht, möglicherweise nicht typisch für veränderte Faszien sind.

2. Wir untersuchen Sie.

Dies beinhaltet meist eine Palpation (Betasten) Ihrer Gewebe. Hier ergeben sich weitere Erkenntnisse, ob es sich aus unserer Sicht um ein Faszienproblem handelt.

3. Wir besprechen mit Ihnen unsere Erkenntnisse und Einschätzung, wie wahrscheinlich Sie von einer Behandlung Ihrer Faszien oder anderer Strukturen profitieren würden.

(Anmerkung: anders als im kassenmedizinischen System sind wir in unserem freiwilligen „Geschäftsmodell“ darauf angewiesen, dass Sie zufrieden sind. Wir können nicht hellsehen, verfügen aber über einige Jahre Erfahrung bei der Behandlung von Kopfschmerzen. Da wir uns über viele Jahre einen guten Ruf bei der Behandlung hartnäckiger Fälle aufgebaut haben, haben wir kein Interesse, Ihnen Behandlungen „aufzuschwatzen“, die Sie weder benötigen noch weiterbringen.)

4. Wenn es sich aus unserer Sicht um ein Faszienproblem oder ein von uns behandelbares Problem handelt, beraten wir Sie über die nächsten Schritte.

5. Wir behandeln Sie.

Abhängig vom Feedback der ersten Behandlungen passen wir unsere Behandlungen an und reduzieren üblicherweise Schritt für Schritt Ihre Beschwerden bis Sie zufrieden sind oder sich keine zusätzlichen Verbesserungen mehr einstellen.

6. Im besten Fall sind Sie dann beschwerdefrei oder haben im zweitbesten Fall eine ausreichende Linderung,

um wieder die Dinge tun zu können, die Ihnen wichtig sind.

7. Abhängig vom vermuteten Grundproblem, welches möglicherweise zu Ihren Kopfschmerzen geführt hat,

zeigen wir Ihnen oder beraten Sie, wie Sie sich ggf. selbst helfen können, um Ihre Faszien in einem besserem Zustand zu halten, so dass möglichst Ihre Kopfschmerzen zukünftig nicht wieder auftreten.

Quellenangaben

Diener, D. H.-C., & Kropp, D. P. (o. J.). Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerz- oder Migränemitteln (Medication Overuse Headache = MOH). Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie.

Gobel, H. (o. J.). The International Classification of Headache Disorders. ICHD-3. Abgerufen 26. Februar 2023, von https://ichd-3.org/de/

Primäre Kopfschmerzerkrankungen – Praxisleitlinien. (o. J.). Abgerufen 12. März 2023, von https://dgs-praxisleitlinien.de/primaere-kopfschmerzerkrankungen/

Stovner, L. J., & Andree, C. (2010). Prevalence of headache in Europe: A review for the Eurolight project. The Journal of Headache and Pain, 11(4), 289–299. https://doi.org/10.1007/s10194-010-0217-0

Stovner, L. J., Hagen, K., Linde, M., & Steiner, T. J. (2022). The global prevalence of headache: An update, with analysis of the influences of methodological factors on prevalence estimates. The Journal of Headache and Pain, 23(1), 34. https://doi.org/10.1186/s10194-022-01402-2

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