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Häufig gestellte Fragen

und häufige Antworten...

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Ist Faszientherapie das Richtige für mich?

Warum haben bisherige Behandlungen bei mir nicht geholfen?

In vielen Fällen liegt es nicht daran, dass Ihre bisherigen Therapeuten schlecht waren, sondern daran, dass die eigentliche Ursache nicht untersucht wurde. Fasziales Gewebe ist ein blinder Fleck in der konventionellen Medizin: Es wird in der Ausbildung kaum gelehrt, ist mit bildgebenden Verfahren schwer darstellbar und erfordert eine spezialisierte manuelle Diagnostik, die die meisten Praxen nicht anbieten. Die Folge: Viele Patienten erhalten Diagnosen wie Arthrose, Bandscheibenvorfall oder "psychosomatisch", während die fasziale Komponente ihrer Beschwerden nie systematisch untersucht wird. Genau diese Lücke ist unser Arbeitsbereich.

Können Stress und psychische Belastung Faszienprobleme verursachen?

Ja, und der Zusammenhang ist direkter als viele denken. Psychischer Stress erhöht die Grundspannung im gesamten Körper. Die Muskulatur kann diese Spannung relativ schnell wieder abbauen, z. B. ein paar Dehnübungen, Bewegung, Entspannung, und der Muskeltonus normalisiert sich. Das fasziale Bindegewebe reagiert anders: Bei anhaltender Anspannung zieht es sich Stück für Stück zusammen und verdichtet sich. Dieser Prozess ist schleichend, und das ist der entscheidende Punkt, nicht so leicht umkehrbar wie bei der Muskulatur. Wer über Monate oder Jahre unter hoher Belastung steht, baut fasziale Veränderungen auf, die auch dann bestehen bleiben, wenn der Stress nachlässt. Das erklärt, warum manche Patienten nach einer belastenden Lebensphase Beschwerden entwickeln, die sich durch Entspannung, Sport oder Physiotherapie allein nicht vollständig lösen lassen: Die Faszien haben sich strukturell verändert und brauchen eine gezielte manuelle Behandlung, um wieder in ihren normalen Zustand zurückzufinden. In unserer Diagnostik berücksichtigen wir deshalb auch Stressbelastung und psychische Faktoren, nicht als alternative Erklärung, sondern als Teil der faszialen Ursachenkette.

Warum sollte es bei FASZIEN-HELDEN anders sein?

Weil wir uns seit über 10 Jahren ausschließlich auf diesen einen blinden Fleck spezialisiert haben. Faszientherapie auf dem Niveau, das für therapieresistente Beschwerden nötig ist, erfordert eine ungewöhnliche Kombination: spezialisierte Diagnostik, die mit den Händen stattfindet und nicht mit Bildgebung; Therapeuten, die über Jahre hinweg geschult werden, weil die notwendigen Fähigkeiten nicht in Wochenendkursen erlernbar sind; und ein systematisches Behandlungskonzept, das wir seit über 80.000 Behandlungen kontinuierlich weiterentwickeln. Der Grund, warum es wenige Praxen gibt, die das auf diesem Niveau anbieten, ist kein Zufall: Der Weg dahin ist aufwändig, körperlich anstrengend und wirtschaftlich weniger attraktiv als viele andere Therapieformen. Wir haben diesen Weg trotzdem gewählt und die Ergebnisse, die unsere Patienten in über 300 Google-Bewertungen dokumentieren, bestätigen diese Entscheidung.

Ich war schon bei vielen Ärzten und Therapeuten — kann mir hier trotzdem geholfen werden?

Ja, genau darauf haben wir uns spezialisiert. Ein großer Teil unserer Patienten kommt zu uns, nachdem andere Therapien nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. In vielen dieser Fälle liegt das nicht daran, dass die bisherigen Behandlungen schlecht waren, sondern daran, dass fasziale Ursachen — also Veränderungen im Bindegewebe — in der üblichen Diagnostik nicht ausreichend berücksichtigt werden. Ob wir in Ihrem konkreten Fall helfen können, klären wir gerne in einer kostenlosen Ersteinschätzung per Telefon oder Video. Wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung — auch wenn das bedeutet, dass wir nicht die richtige Anlaufstelle sind.

Mein Arzt sagt, da kann man nichts machen, stimmt das?

Diese Einschätzung basiert in der Regel auf dem Befund, der mit den verfügbaren diagnostischen Mitteln erhoben wurde. Wenn zum Beispiel ein Röntgenbild Arthrose zeigt oder ein MRT einen Bandscheibenvorfall, dann ist die Schlussfolgerung aus orthopädischer Sicht nachvollziehbar. Was dabei häufig nicht berücksichtigt wird: Die fasziale Komponente der Beschwerden, also Veränderungen im Bindegewebe, die in der Bildgebung nicht sichtbar sind und in der medizinischen Ausbildung bisher wenig Raum einnehmen. Wir erleben regelmäßig, dass Patienten mit genau dieser Aussage zu uns kommen und dass eine gezielte Fasziendiagnostik neue, behandelbare Ursachen aufdeckt. Nicht in jedem Fall, aber häufig genug, um es zu prüfen.

Ich habe eine Fibromyalgie-Diagnose, ist Faszientherapie sinnvoll?

Fibromyalgie gehört zu den Beschwerdebildern, bei denen wir in der Praxis häufig gute Ergebnisse sehen, obwohl die Diagnose häufig als schwer behandelbar gilt. Unsere Arbeitshypothese: Bei vielen Fibromyalgie-Patienten liegen fasziale Veränderungen an mehreren Stellen des Körpers vor, die in der klassischen Diagnostik nicht als zusammenhängendes Muster erkannt werden. Eine systematische Fasziendiagnostik kann hier Ansatzpunkte entdecken, die im bisherigen Behandlungsverlauf nicht berücksichtigt wurden. Ergebnisse sind individuell und nicht garantierbar, aber eine Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich.

Bin ich zu alt für eine Faszientherapie?

Nein. Faszientherapie ist nicht altersabhängig. Wir behandeln Patienten jeden Alters, von Jugendlichen bis weit ins hohe Alter. Die Behandlung wird immer individuell an die persönliche Ausgangssituation angepasst. Viele Beschwerden, die im Alter auf Verschleiß zurückgeführt werden, haben eine fasziale Komponente, die unabhängig vom Alter behandelbar ist. Gerade ältere Patienten berichten häufig, dass sie sich nach der Behandlung deutlich beweglicher fühlen als ihre bisherigen Diagnosen vermuten ließen.

Was, wenn ich kein Faszien-Problem habe?

Das klären wir in der Untersuchung. Wenn sich herausstellt, dass Ihre Beschwerden nicht faszial bedingt sind, sagen wir Ihnen das ehrlich und empfehlen Ihnen, wo Sie besser aufgehoben sind. Allerdings: Viele Patienten kommen mit Diagnosen wie Bandscheibenvorfall oder Arthrose zu uns und haben zusätzlich eine fasziale Komponente, die in der bisherigen Diagnostik nicht erfasst wurde. Ob das bei Ihnen der Fall sein könnte, lässt sich in einer kostenlosen Ersteinschätzung per Telefon oder Video vorab klären bevor Sie einen Termin buchen oder Geld ausgeben.

Wie gut werden meine Beschwerden?

Das hängt von mehreren Faktoren ab: Wo genau liegt das Problem und wie gut ist es manuell erreichbar? Wie lange bestehen die Beschwerden schon? Gibt es weitere Faktoren wie Ernährung, Stress oder Arbeitshaltung, die die Faszien beeinflussen? Wenn die fasziale Komponente Ihrer Beschwerden dominant ist und wir gut an die betroffenen Strukturen herankommen, erleben viele unserer Patienten eine deutliche Verbesserung bis hin zur Beschwerdefreiheit. Was wir nicht machen: pauschale Versprechen. Was wir machen: Nach der ersten Untersuchung eine ehrliche Einschätzung, was in Ihrem konkreten Fall realistisch ist.

Was ist Faszientherapie?

Was sind Faszien und warum verursachen sie Schmerzen?

Faszien sind zum allergrößten Teil das Bindegewebe des Körpers. Ein körperweites Netzwerk, das Muskeln, Organe, Nerven und Knochen umhüllt, verbindet und durchzieht. Nach aktuellem Forschungsstand (unter anderem Bordoni et al., 2024) umfassen Faszien deutlich mehr als klassisches Bindegewebe: auch Fettgewebe, Knochenhaut, Nervenhüllen und Gefäßwände gehören dazu. Leider verwenden die meisten Mediziner eine ältere Definition, die diesen Umstand nicht ausreichend berücksichtigt. Wenn Faszien verkleben, verhärten oder ihre Gleitfähigkeit verlieren, können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und funktionelle Störungen entstehen, oft auch weit entfernt von der eigentlich betroffenen Stelle. Das Problem: Diese faszialen Veränderungen sind in der klassischen Bildgebung (Röntgen, MRT) meist nicht sichtbar und werden daher in der Diagnostik häufig übersehen.

Was ist der Unterschied zwischen Faszientherapie und Osteopathie?

Osteopathie betrachtet den Körper als funktionelle Einheit und arbeitet mit manuellen Techniken an Gelenken, Organen und Gewebe. Faszientherapie ist in gewisser Hinsicht ein Teilbereich der Osteopathie, aber mit einem deutlich spezifischeren Fokus auf das Bindegewebe. Bei FASZIEN-HELDEN verbinden wir beides: Alle Therapeuten beherrschen osteopathische Techniken, setzen aber zusätzlich spezialisierte Faszientechniken ein, die über die klassische Osteopathie hinausgehen. In der Praxis bedeutet das: Sie erhalten eine osteopathische Behandlung mit einem erweiterten faszialen Schwerpunkt, je nachdem, was Ihr Befund erfordert. Sie müssen sich nicht zwischen zwei Therapieformen entscheiden, Sie bekommen beides sinnvoll angepasst in einer Behandlung.

Was ist der Unterschied zwischen Faszientherapie und Physiotherapie?

Physiotherapie arbeitet primär mit Übungen, Bewegungstherapie und manuellen Techniken, um Muskulatur und Gelenke zu mobilisieren. Faszientherapie, zumindest so wie wir sie verstehen, fokussiert sich gezielt auf das Bindegewebe als eigenständige Struktur mit eigenen Diagnose- und Behandlungsmethoden. Der wesentliche Unterschied liegt in der Diagnostik: Wir untersuchen systematisch die faszialen Strukturen und ihre Veränderungen, um die Ursache der Beschwerden zu finden, nicht nur die Stelle, an der es wehtut. Viele unserer Therapeuten haben einen physiotherapeutischen Hintergrund, sind aber zusätzlich in spezialisierten Faszientechniken ausgebildet. Faszientherapie ist keine Alternative zur Physiotherapie, sondern eine Ergänzung mit einem anderen diagnostischen Blickwinkel.

Was ist der Unterschied zwischen Chiropraktik und Faszientherapie?

Chiropraktik konzentriert sich in der Regel auf Gelenke, häufig vor allem auf die Wirbelsäule. Die typische chiropraktische Behandlung zielt darauf ab, Gelenkblockaden zu lösen, oft durch schnelle, gezielte Impulse. Faszientherapie arbeitet dagegen primär am Bindegewebe, das Gelenke, Muskeln und Nerven umhüllt und verbindet. Bei FASZIEN-HELDEN müssen Sie sich nicht zwischen beidem entscheiden: Unsere Therapeuten beherrschen chiropraktische Techniken und setzen sie ein, wenn Gelenkblockaden vorliegen, behandeln aber zusätzlich das gesamte fasziale Gewebe rund um das betroffene Gelenk. Eine Blockade hat fast immer auch eine fasziale Komponente. Wenn nur das Gelenk korrigiert wird, aber das umliegende Bindegewebe unbehandelt bleibt, kehren Blockaden unserer Erfahrung nach häufig zurück.

Was unterscheidet FASZIEN-HELDEN von anderen Praxen?

Drei Dinge: Erstens die Spezialisierung: mit 29 Therapeuten und über 80.000 durchgeführten Faszienbehandlungen sind wir auf therapieresistente Schmerzen und Bewegungseinschränkungen spezialisiert, also Beschwerden, bei denen bisherige Behandlungen nicht ausreichend geholfen haben.

Zweitens die Methodik: wir arbeiten nach einem eigenen, systematischen Behandlungskonzept, das wir seit über 10 Jahren kontinuierlich weiterentwickeln.

Drittens die Teamstruktur: Ihr Behandlungserfolg ist kein Zufallsprodukt eines einzelnen Therapeuten, sondern das Ergebnis systematischen Wissenstransfers im gesamten Team. Wenn ein Therapeut bei einem bestimmten Beschwerdebild einen Durchbruch erzielt, fließt dieses Wissen innerhalb kurzer Zeit an alle 29 Therapeuten. Ebenso wenn etwas nicht funktioniert, dann springen andere Therapeuten unterstützend ein, so dass die Patienten möglichst doch noch erfolgreich behandelt werden. 

Ist Faszientherapie wissenschaftlich anerkannt?

Die Faszienforschung hat in den letzten 15–20 Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Es gibt eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Publikationen, die die Bedeutung des faszialen Systems für Schmerzen und Bewegungseinschränkungen belegen. Gleichzeitig ist die Forschung noch nicht so umfangreich wie etwa zur Orthopädie oder Physiotherapie, das ist bei einem relativ jungen Forschungsfeld normal. Unsere klinische Erfahrung aus über 80.000 Faszienbehandlungen zeigt regelmäßig Ergebnisse, die über das hinausgehen, was die aktuelle Studienlage erwarten ließe. Wir trennen dabei klar zwischen dem, was wissenschaftlich belegt ist, und dem, was unsere klinische Erfahrung zeigt und kommunizieren das auch so an unsere Patienten. In der klinischen Beobachtung ist man der Forschung häufig um einige Jahre voraus. Das ist ein großer Vorteil unseres sehr großen Teams und unserer Kommunikationsstrukturen, wir können schneller viel Wissen ansammeln, als kleine Praxen. 

Bieten Sie auch Hypnotherapie an?

Ja, in begrenztem Umfang. Unser Gründer Carsten Schmilgeit ist neben seiner Tätigkeit als Osteopath und Heilpraktiker auch ausgebildeter Psychologe und Hypnotherapeut. Dieses Verständnis für die Verbindung von Körper und Psyche fließt in unseren gesamten Behandlungsansatz ein, wir behandeln nicht nur Gewebe, sondern verstehen auch, welche Rolle Stress, Schmerzverarbeitung und psychische Faktoren bei chronischen Beschwerden spielen. Für Patienten, bei denen eine hypnotherapeutische Begleitung sinnvoll ist, sind Einzelsitzungen nach Absprache möglich.

Ablauf & Behandlung

Wie läuft die erste Behandlung ab?

In der ersten Sitzung nehmen wir uns Zeit für eine gründliche Anamnese und eine spezialisierte Untersuchung Ihrer Faszien und Ihres Bindegewebes. Sie schildern uns Ihre Beschwerden, Ihre bisherigen Diagnosen und Behandlungen. Anschließend untersuchen wir systematisch, ob und wo fasziale Veränderungen vorliegen, die Ihre Beschwerden erklären könnten. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung: Was haben wir gefunden, wie aufwendig wird die Behandlung voraussichtlich, und mit wie vielen Sitzungen ist zu rechnen. In der Regel beginnen wir bereits in der ersten Sitzung mit der Behandlung. Eine Erstbehandlung dauert ca. 45 Minuten und kostet 149 €.

Wie viele Behandlungen brauche ich?

Das hängt von Ihren Beschwerden, deren Dauer und Komplexität ab. Manche Probleme lassen sich in 2–3 Sitzungen deutlich verbessern, bei länger bestehenden oder komplexeren Beschwerden können 6–10 Sitzungen sinnvoll sein. Wir geben Ihnen nach der ersten Untersuchung eine realistische Einschätzung und besprechen verschiedene Optionen: eine Basisbehandlung (Hauptproblem lösen), eine umfassendere Behandlung (optimale Funktion) oder ein Gesamtkonzept inklusive Prävention. Sie entscheiden, welcher Weg für Sie passt. Wir empfehlen nur das, was wir für sinnvoll halten, nicht mehr und nicht weniger.

Wie lange dauert eine Sitzung?

Für eine Einzelsitzung reservieren wir ca. 45 Minuten. Ein Teil dieser Zeit fließt in Untersuchung, Dokumentation und die Planung der nächsten Schritte. Das ist kein Leerlauf, sondern der Grund, warum unsere Behandlungen aufeinander aufbauen und sich nicht wiederholen. Die eigentliche manuelle Behandlung kann den Großteil der Zeit ausmachen oder in manchen Fällen gezielt kürzer sein, wenn das therapeutisch sinnvoller ist. Sie zahlen nicht die Zeit, sondern unsere Expertise.

Tut die Behandlung weh?

Faszientherapie kann stellenweise intensiv oder schmerzhaft sein, weil wir direkt an den Strukturen arbeiten, die das Problem verursachen. Das ist kein Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft, im Gegenteil, häufig ist es ein Hinweis, dass man an einer relevanten Stelle ist, die sich faszial verändert hat. Die Intensität wird individuell an Ihre Schmerztoleranz angepasst, und wir kommunizieren während der gesamten Behandlung mit Ihnen. Die meisten Patienten beschreiben die Behandlung als „intensiv, aber gut auszuhalten" und spüren häufig bereits nach der ersten Sitzung eine Veränderung. Wenn Ihnen etwas zu viel wird, sagen Sie es, wir passen die Behandlung sofort an.

Was ist die kostenlose Ersteinschätzung?

Die Ersteinschätzung ist ein kostenloses, unverbindliches Gespräch per Telefon oder Video (ca. 15 Minuten). Wir klären gemeinsam, ob Ihre Beschwerden zu unserer Spezialisierung passen und ob eine Faszientherapie in Ihrem Fall sinnvoll sein könnte. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, ohne Verkaufsdruck und ohne Verpflichtung, wir wollen beide wissen, ob Sie bei uns richtig sind. Wenn wir nicht die richtige Anlaufstelle sind, sagen wir das auch. Die Ersteinschätzung ist besonders sinnvoll, wenn Sie unsicher sind, ob Faszientherapie für Ihr Problem in Frage kommt.

Was ist die Faszien-Diagnostik?

Die Faszien-Diagnostik ist eine spezialisierte Untersuchung vor Ort (ca. 30 Minuten, 99 €) ohne Behandlung. Sie ist für Patienten gedacht, die vor der ersten Behandlung Klarheit haben möchten: Was liegt vor, wie aufwendig wird die Therapie voraussichtlich, und mit wie vielen Sitzungen ist zu rechnen. Die Faszien-Diagnostik kann sinnvoll sein, wenn Ihre Beschwerdesituation komplex ist oder wenn Sie eine fundierte Einschätzung benötigen, bevor Sie sich für eine Behandlung entscheiden. Sie erhalten auch eine Einschätzung, welche Beschwerden wie wahrscheinlich durch Eigenbehandlungen oder Übungen verbessert werden können. Das hilft Ihnen bei der Entscheidung, wie es weitergehen soll.

Was muss ich vor der Behandlung beachten?

Nur zwei Dinge: Bitte cremen Sie sich vor der Behandlung nicht ein, da wir sonst Ihr Gewebe nicht optimal behandeln können. Und bitte nehmen Sie nicht extra vor dem Termin Schmerzmittel. Ihre Schmerzwahrnehmung ist ein wichtiges Feedback, das uns bei der Diagnostik hilft. Falls Sie regulär Medikamente einnehmen, nehmen Sie diese wie gewohnt. Ansonsten: Kommen Sie einfach, wie Sie sind. Sie brauchen keine Handtücher etc. mitbringen. Tragen sie bitte Unterwäsche, bei der man gut betroffene Körperstellen erreichen kann. 

Kann ich nach der Behandlung Sport machen oder arbeiten?

Ja, in den allermeisten Fällen. Bewegung ist nach der Behandlung sogar häufig hilfreich. Ihr Therapeut wird Ihnen am Ende der Sitzung sagen, falls Sie ausnahmsweise auf bestimmte Belastungen verzichten sollten, das ist aber die Ausnahme, nicht die Regel. 

Was passiert nach Abschluss der Behandlung?

Im besten Fall sind Ihre Beschwerden dauerhaft gelindert und Sie können wieder das tun, was vorher nicht möglich war, z. B. Sport, Arbeit, unbeschwerte Bewegung im Alltag. Falls Sie ein Problem haben, das zu Rückfällen neigt, besprechen wir mit Ihnen, was Sie selbst tun können. Auf Wunsch bieten wir auch präventive Behandlungen an, damit Ihre Faszien langfristig in gutem Zustand bleiben. Unser Ziel ist, dass Sie uns möglichst selten brauchen. In manchen Fällen ist eine Art "Maintenance" sinnvoll für eine gute Leistungsfähigkeit, abhängig von den Anforderungen, die Sie an Ihr Bindegewebe haben. Für z. B. Leistungssportler, kann eine weitere Behandlung des faszialen Bindegewebes sinnvoll sein, um z. B. die Regeneration zu optimieren. 

Soll ich Osteopathie oder Faszientherapie buchen?

Für die meisten Beschwerden ist diese Unterscheidung nicht entscheidend. In unserem Buchungssystem werden Osteopathie und Faszientherapie getrennt angeboten, weil dahinter verschiedene Therapeuten-Qualifikationen stehen. In der Praxis integrieren alle unsere Therapeuten beide Ansätze, Sie erhalten immer eine Behandlung, die auf Ihren individuellen Befund zugeschnitten ist. Sie können an dieser Stelle nichts "falsch" machen.

Kosten, Erstattung & Standorte

Was kostet eine Behandlung bei den FASZIEN-HELDEN?

Die Kosten hängen von der Art des Termins ab:

  • Einzelsitzung (ca. 45 Min.) — 149 €: Diagnostik und Behandlung in einer Sitzung. Der Standardtermin für die meisten Patienten.

  • Doppelsitzung (ca. 90 Min.) — 229 €: Für komplexe Fälle, nur nach Absprache.

  • Faszien-Diagnostik (ca. 30 Min.) — 99 €: Reine körperliche Diagnostik ohne Behandlung. Klarheit über Befund und voraussichtlichen Behandlungsaufwand.

  • Kurztermin (max. 15 Min.) — 55 €: Für bekannte, klar umrissene Beschwerden, die schnell zu lösen sind, nur nach Absprache.

  • Ersteinschätzung (Telefon/Video) — kostenlos: Wir klären vorab, ob Ihre Beschwerden zu unserer Spezialisierung passen.

Alle Preise gelten pro Termin. Keine versteckten Kosten, keine Paketpflicht. Wenn Sie unsicher sind, welcher Termin für Sie passt: Die kostenlose Ersteinschätzung klärt das in 15 Minuten. Details finden Sie unter Preise und Kosten.

Warum ist Faszientherapie teurer als Physiotherapie?

Der Preisunterschied hat mehrere Gründe. Unsere Therapeuten haben neben ihrer Grundausbildung (Physiotherapie, Osteopathie, Heilpraktik) eine umfangreiche Zusatzausbildung in spezialisierten Faszientechniken durchlaufen. Jede Sitzung beinhaltet eine individuelle Diagnostik und Behandlung, kein standardisiertes Programm, das bei jedem Patienten gleich abläuft. Und: Wir nehmen uns pro Sitzung deutlich mehr Zeit als in der kassenfinanzierten Physiotherapie üblich ist. Sie bezahlen nicht Handgriffe, sondern das Ergebnis von tausenden Stunden Ausbildung, internen Trainings, Erfahrung und kontinuierlicher Spezialisierung.

Zahlt meine Krankenkasse die Behandlung?

Das kommt auf Ihre Versicherung an. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten unsere Leistungen häufig ganz oder teilweise, insbesondere wenn sie Heilpraktiker- oder Osteopathieleistungen einschließen. Gesetzliche Krankenkassen erstatten in der Regel nicht direkt, einige bieten jedoch Zuschüsse für Osteopathie. Wir empfehlen, vor der ersten Behandlung bei Ihrer Versicherung nachzufragen. Sie erhalten von uns eine detaillierte Rechnung nach dem Heilpraktikergebührenverzeichnis (GebüH), die Sie zur Erstattung einreichen können.

Gibt es Ratenzahlung?

Ja. Wenn Sie den Betrag nicht auf einmal bezahlen möchten, können Sie auch in Raten zahlen. Sprechen Sie uns einfach an, wir finden eine Lösung.

Was, wenn die Behandlung nicht funktioniert?

Wenn wir feststellen, dass unsere Therapie bei Ihrem Problem nicht greift, sprechen wir das offen an und finden gemeinsam eine faire Lösung, das kann im Einzelfall auch eine Teilerstattung bereits bezahlter Behandlungen sein. Uns ist Ehrlichkeit wichtiger als kurzfristiger Umsatz. Damit es gar nicht erst so weit kommt, bieten wir die kostenlose Ersteinschätzung an: So klären wir vorher, ob Ihr Fall zu unserer Spezialisierung passt.

Wo ist die Praxis und wie komme ich hin?

Wir haben zwei Standorte in Hamburg-Mitte, nur ca. 300 Meter voneinander entfernt: Dammtorstraße 27 (im Ärztehaus neben der Staatsoper, Empfang im 2. Stock) und Colonnaden 5 (in der Fußgängerzone, Ecke Neuer Jungfernstieg, 1. Stock). Beide Standorte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Parkhäuser gibt es in unmittelbarer Nähe (wenige hundert Meter entfernt). Achten Sie bei Ihrer Terminbestätigung bitte auf den angegebenen Standort, da beide Praxen vom selben Team bedient werden.

Wie buche ich einen Termin?

Sie können online über unsere Website buchen, telefonisch unter 040 / 81 99 1335 anrufen, oder direkt vor Ort an der Rezeption einen Termin vereinbaren. Wenn Sie unsicher sind, ob Faszientherapie für Ihr Problem geeignet ist, können Sie zunächst eine kostenlose Ersteinschätzung per Telefon oder Video buchen.

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