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Wenn bei der Diagnose etwas fehlt

Schmerzen in der Hüftregion (Hüfte, Leiste, unterer Rücken, Oberschenkel) trotz Behandlung?

Die meisten unserer Hüftpatienten spüren nach 2–3 Sitzungen schon die ersten Verbesserungen, auch wenn vorher nichts geholfen hat.

Physiotherapie, Spritzen, Arthrose-Diagnose: Wenn das alles hinter Ihnen liegt und die Schmerzen geblieben sind, lohnt sich ein Blick auf die fasziale Ursache.

Per Video, Telefon oder E-Mail — unverbindlich und kostenfrei

kurzfristige Termine möglich

Auch samstags geöffnet

Intensive Faszienbehandlungen bei Hüftschmerzen in Hamburg

Vorweg und stark verkürzt → unsere Behandlungs-Grundlage:

Aufgrund jahrelanger Beobachtung von 5000+ Hüftpatienten in unserer Praxis ist unsere Erkenntnis:

  1. Viele Patienten erhalten eine Reihe von typischen orthopädischen Diagnosen, die aus unserer Sicht nicht zutreffen oder zumindest nicht die Hauptproblematik beschreiben und werden daher nicht optimal behandelt.
  2. Chronische und schmerzhafte Veränderungen der Faszienstruktur sind vielen Medizinern und anderen Therapeuten nicht bekannt.
  3. Patienten mit Faszienveränderungen im Körperzentrum (Hüften, Leisten, unterer Rücken, Oberschenkel) haben gute Chancen auf deutliche Verringerung oder Beseitigung der Schmerzen.

Daher haben wir ein eigenes Konzept entwickelt für die Behandlung von hartnäckigen Hüftschmerzen und der kompletten dazugehörigen Region (Gesäß, unterer Rücken, Leiste, verschiedene Seiten des Oberschenkels).

80.000+

Behandlungen

26

spezialisierte Therapeuten

12+

Jahre Spezialisierung

300+

⭐⭐⭐⭐⭐ Google

Das typische Szenario

Verschiedene orthopädische Diagnosen, häufig aber ähnliche grundlegende fasziale Ursachen

In unserer Praxis sehen wir täglich, dass Patienten mit völlig unterschiedlichen Beschwerden kommen — aber am Ende ist es dasselbe Gebiet: die gesamte Region vom unteren Rücken bis oberhalb vom Knie. Manche sagen Hüftschmerzen. Andere sagen Rückenschmerzen, Leistenschmerzen, Gesäßschmerzen oder Oberschenkelschmerzen. Oft wissen sie selbst nicht genau, wo es herkommt. Genau das ist typisch.

Wie sich Hüftbeschwerden (Schmerzen in dieser Region) typischerweise entwickeln

Stadium 1 - Es fängt meistens so an

etwa 70 % unserer Patienten haben bei Beschwerden in der Hüftregion etwa folgenden Verlauf (natürlich gibt es noch andere, häufig spontanere Verläufe durch Überlastungen):

Sie haben länger gesessen — im Büro, im Auto, auf der Couch. Und wenn Sie aufstehen, sind die ersten Schritte unangenehm. Steif, schwerfällig, vielleicht ein Ziehen in der Hüfte oder Leiste, manchmal entlang des Oberschenkels. Nach ein paar Metern wird es besser. Sie denken: „Ist halt so." Aber es wird nicht weniger.

Stadium 2 - Dann kommen weitere Einschränkungen dazu

Auf der betroffenen Seite liegen geht nachts nicht mehr gut. Beim Yoga oder Stretching merken Sie, dass der Schneidersitz nicht mehr klappt. Beim Gehen führen Sie das Bein nicht mehr richtig weit nach hinten. Morgens fühlen Sie sich steif — als ob der Körper zehn Jahre älter wäre, als er ist.

Stadium 3 - Wenn es weiter fortschreitet

Längere Strecken gehen wird zum Problem. Die Schmerzen tauchen an verschiedenen Stellen auf — mal Leiste, mal Rücken, mal Gesäß, mal seitlich am Oberschenkel. Im fortgeschrittenen Stadium tut es dauerhaft weh, bei fast jeder Bewegung.

Wo genau tut es weh?

  • Seitlich an der Hüfte oder am Oberschenkel
  • Vorne in der Leiste - oft beim Gehen oder Treppensteigen
  • Im Gesäß, manchmal mit Ausstrahlung ins Bein
  • Am Sitzbein oder Schambein
  • An den Adduktoren (Innenseite Oberschenkel)
  • Im unteren Rücken - oft als „Rückenschmerzen" beschrieben, eher aber seitlich von der Wirbelsäule oder dem Kreuzbein
  • Im ISG-Bereich (Iliosakralgelenk)

Egal, wie Sie es nennen und in welchem Stadium Sie sich wiederfinden, wenn der Schmerz in dieser Region sitzt und bisherige Behandlungen nicht ausreichend geholfen haben, lohnt sich ein Blick auf das Fasziengewebe. Ausnahmen finden Sie weiter unten. 

Ab hier folgen zunehmend detailierte Informationen. Wissenschaftliche Quellenangaben zu verschiedenen Statements finden sie weiter unten. 

Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zu Hüftschmerzen, Leistenschmerzen, untere Rückenschmerzen, Oberschenkelschmerzen und Faszientherapie

Hilft Faszientherapie bei Hüftarthrose?

In vielen Fällen ja. Arthrose beschreibt eine Knorpelveränderung, die in der Bildgebung sichtbar ist. Aber der Knorpelschaden ist nicht immer die Hauptursache für die Schmerzen. Fasziale Veränderungen rund um die Hüfte, z. B. an Sehnen, Bändern, Muskelhüllen und Gelenkkapsel, tragen häufig erheblich zu den Beschwerden bei und werden in der konventionellen Diagnostik nicht erfasst. In unserer Praxis erleben wir regelmäßig, dass Patienten mit Arthrose-Diagnose nach einer gezielten Faszienbehandlung deutlich weniger Schmerzen haben, obwohl sich am Knorpel selbst nichts geändert hat.

Was kostet die Behandlung bei Hüftschmerzen?

Eine Einzelsitzung kostet 149 € und dauert ca. 45 Minuten — Diagnostik und Behandlung sind dabei kombiniert. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht oder nur teilweise im Rahmen der Osteopathie (je nach Krankenkasse), da es sich um eine spezialisierte Selbstzahlerleistung handelt. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten die Kosten häufig ganz oder teilweise — je nach Tarif und Versicherungsbedingungen.

Wie viele Behandlungen brauche ich bei Hüftschmerzen?

Das hängt von Dauer und Komplexität Ihrer Beschwerden ab. Typisch bei Hüftproblemen: Die meisten Patienten spüren nach 2–3 Sitzungen erste Verbesserungen. Nach 5–6 Sitzungen sind viele weitgehend beschwerdefrei. Bei langjährigen oder komplexen Beschwerden kann es mehr brauchen. Nach der ersten Untersuchung erhalten Sie eine realistische Einschätzung.

So funktioniert es in 3 Schritten

damit Sie wieder möglichst schnell schmerzfrei und leistungsfähig sind

1. Vereinbaren Sie einen Termin

Einfach machen, verlieren Sie keine weitere Zeit. Sie können online oder telefonisch einen Termin buchen.

Einfach unten auf den Button klicken.

2. Wir behandeln Ihre Faszien

Sie schildern uns Ihr Problem. Nachdem wir Sie untersucht haben, behandeln wir Ihre Faszien und normalisieren diese so gut und schnell wie möglich mit osteopathischen, chiropraktischen und speziellen faszialen Techniken.

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3. Sie sind im besten Fall wieder fit und schmerzfrei

Mit schmerzfreien und leistungsfähigen Faszien können Sie die Dinge tun, die Sie tun wollen. Selbst langwierige Probleme sind häufig gut lösbar.

Mein Arzt sagt, ich brauche eine Hüft-TEP. Gibt es Alternativen?

Eine Faszien-Diagnostik kann klären, wie stark fasziale Veränderungen an Ihren Beschwerden beteiligt sind. In manchen Fällen lassen sich durch gezielte Faszientherapie Verbesserungen erzielen, die eine Operation hinauszögern oder in Frage stellen. Das heißt nicht, dass eine TEP grundsätzlich falsch ist - in vielen Fällen ist sie die richtige Lösung. Aber es lohnt sich, vorher zu prüfen, ob ein Teil der Beschwerden faszial bedingt ist. Eine kostenlose Ersteinschätzung per Video oder Telefon klärt, ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist. Bei einer Faszien-Diagnostik wird Ihr Gewebe sehr genau abgetastet. Bei einer Faszienbehandlung sieht man sehr schnell, ob es vorangeht und wie das Gewebe sich verändert. Wenn es gar nicht vorangeht, ist manchmal die Arthrose doch zu dominant. 

Ich habe Leisten, Gesäß, Oberschenkelschmerzen oder untere Rückenschmerzen. Bin ich bei einer Faszientherapie hier richtig?

Sehr wahrscheinlich ja. Die gesamte Region vom unteren Rücken bis oberhalb vom Knie hängt anatomisch eng zusammen. Was Patienten als Leistenschmerzen, Gesäßschmerzen, ISG-Schmerzen, Adduktorenschmerzen oder Oberschenkelschmerzen beschreiben, hat in vielen Fällen fasziale Ursachen in der Hüftregion. Egal, wie Sie Ihren Schmerz bezeichnen — wir untersuchen systematisch das gesamte Gebiet.

Kann Faszientherapie auch nach einer Hüft-TEP helfen?

Ja. Auch nach einer Hüft-TEP oder anderen Operationen kann das umliegende Fasziengewebe verändert oder verklebt sein. Genau das verursacht häufig die Restbeschwerden, die Patienten nach einer OP noch haben. Faszientherapie kann dieses Gewebe in vielen Fällen deutlich verbessern und die Rehabilitation beschleunigen.

Können Faszien Hüftschmerzen verursachen?

Ja: und das ist nach unserer Erfahrung sogar einer der häufigsten Schmerzauslöser in der Hüftregion. Faszien sind Bindegewebsstrukturen, die Muskeln, Sehnen, Bänder und Organe umhüllen und miteinander verbinden. Wenn dieses Gewebe sich verändert, z. B. durch Überlastung, Bewegungsmangel, Verletzungen oder altersbedingt, kann es erhebliche Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen. Das Besondere: Diese faszialen Veränderungen sind in der Bildgebung (MRT, Röntgen) kaum sichtbar, weshalb sie in der konventionellen Diagnostik häufig übersehen werden.

Hüftschmerzen trotz unauffälligem MRT. Was kann das sein?

Das ist ein Szenario, das wir in unserer Praxis sehr häufig sehen. Ein unauffälliges MRT bedeutet, dass keine strukturellen Schäden am Gelenk sichtbar sind. Kein Knorpelschaden, kein Labrumriss, keine Entzündung. Aber es bedeutet nicht, dass keine Ursache existiert. Fasziale Veränderungen im Gewebe rund um die Hüfte, z. B. an Muskelhüllen, Sehnen, Bändern und der Gelenkkapsel, sind in der Bildgebung kaum darstellbar, können aber erhebliche Schmerzen verursachen. Eine manuelle Fasziendiagnostik kann diese Veränderungen aufspüren und gezielt behandeln.

Was ist der Unterschied zwischen Physiotherapie und Faszientherapie bei Hüftschmerzen?

Physiotherapie arbeitet in der Regel mit Übungen, Dehnungen und Mobilisierung, um Beweglichkeit und Kraft zu verbessern. Das ist bei vielen Beschwerden sinnvoll und wirksam. Wenn allerdings strukturelle Veränderungen im Fasziengewebe vorliegen, z. B. Verklebungen, Verdickungen, Verhärtungen und Schwellungen erreichen diese Maßnahmen häufig nicht die tieferliegenden Gewebsschichten, die das Problem verursachen. Spezialisierte Faszientherapie setzt direkt an diesen Gewebsveränderungen an, mit manuellen Techniken, die gezielt auf die faszialen Strukturen einwirken. Beides kann sich ergänzen. Für manche Hüftprobleme braucht es jedoch den gezielten faszialen Zugang.

Ist Faszientherapie bei Hüftschmerzen schmerzhaft?

Faszientherapie kann intensiv sein, besonders wenn das Gewebe stark verändert ist. Die Behandlung ist aber kein „Durchbeißen": Ihr Therapeut passt die Intensität an Ihre Situation und Ihr Schmerzempfinden an. Viele Patienten beschreiben die Behandlung als „wohltuend intensiv", unangenehm im Moment, aber mit sofort spürbarer Erleichterung danach. Wichtig: Die Intensität nimmt typischerweise von Sitzung zu Sitzung ab, weil sich das Gewebe zunehmend normalisiert.

Können Leistenschmerzen von Faszien kommen?

Ja, und das ist häufiger als die meisten Patienten vermuten. Leistenschmerzen werden oft auf Leistenbrüche, Hüftarthrose oder Adduktorenprobleme zurückgeführt. Wenn diese Diagnosen aber nicht zu den Beschwerden passen oder die Behandlung nicht anschlägt, liegt die Ursache häufig im faszialen Gewebe der Hüftregion. Die Faszien von Hüftbeuger, Leistenband und Beckenbodenmuskulatur bilden ein zusammenhängendes Netzwerk, das Schmerzen in der Leiste auslösen kann, ohne dass eine klassische orthopädische Diagnose vorliegt. Eine gezielte manuelle Fasziendiagnostik kann diese Zusammenhänge aufdecken.

Schmerzen am seitlichen Oberschenkel. Was kann die Ursache sein?

Schmerzen an der Oberschenkelaußenseite werden häufig als Tractus-iliotibialis-Syndrom, Schleimbeutelentzündung (Bursitis trochanterica) oder als „Läuferknie" diagnostiziert. In vielen Fällen sind aber fasziale Veränderungen im gesamten seitlichen Hüft- und Oberschenkelbereich die eigentliche Ursache. Der Tractus iliotibialis ist selbst eine fasziale Struktur, und Veränderungen in diesem Bereich lassen sich durch Bildgebung kaum erfassen. Wenn Dehnübungen, Schmerzmittel oder Physiotherapie keine dauerhafte Besserung bringen, kann eine spezialisierte Fasziendiagnostik klären, ob eine gezielte Behandlung des Fasziengewebes sinnvoll ist.

Adduktoren Schmerzen, die nicht weggehen. Kann Faszientherapie helfen?

In vielen Fällen ja. Hartnäckige Adduktorenschmerzen, an der Innenseite des Oberschenkels, innen am Knie oder am Schambein, werden oft als Adduktorenzerrung oder Schambeinentzündung behandelt, manchmal über Monate hinweg ohne Erfolg. Häufig liegt das daran, dass die Faszien der Adduktoren, des Beckenbodens und der umgebenden Strukturen verändert sind. Diese Veränderungen sind weder auf dem MRT sichtbar noch durch klassische Dehnübungen erreichbar. Eine manuelle Fasziendiagnostik kann feststellen, ob und wo fasziale Verklebungen oder Verdickungen vorliegen, und diese gezielt behandeln.

Hängen meine untere Rückenschmerzen mit der Hüfte zusammen?

Sehr häufig ja. Die Faszien des unteren Rückens, des Beckens und der Hüftregion bilden ein zusammenhängendes Netzwerk. Was Patienten als „Rückenschmerzen" beschreiben, hat in vielen Fällen seinen Ursprung nicht in der Wirbelsäule, sondern im faszialen Gewebe der Hüftregion oder umgekehrt. Deshalb untersuchen wir bei Rückenschmerzen immer auch die Hüfte und das Gesäß, und bei Hüftschmerzen den unteren Rücken. Erst wenn das gesamte Gebiet systematisch erfasst ist, lässt sich die tatsächliche Schmerzquelle eingrenzen.

ISG-Schmerzen trotz Behandlung. Was kann ich noch tun?

Schmerzen im Iliosakralgelenk (ISG) gehören zu den hartnäckigsten Beschwerden in der Hüftregion. Häufig werden ISG-Blockaden eingerenkt, Infiltrationen gesetzt oder Stabilisationsübungen verordnet, häufig mit wechselhaftem Erfolg. Wenn diese Maßnahmen nicht dauerhaft helfen, liegt das oft daran, dass das fasziale Gewebe rund um das ISG, z. B. Bänder, Muskelhüllen, Gelenkkapsel etc. verändert ist. Diese faszialen Veränderungen halten die ISG-Problematik aufrecht, auch wenn das Gelenk selbst korrekt steht. Eine spezialisierte Faszienbehandlung kann dieses Gewebe gezielt normalisieren.

Gesäßschmerzen mit Ausstrahlung ins Bein, ist das Ischias oder ein Faszienproblem?

Das ist eine der häufigsten Verwechslungen, die wir in der Praxis sehen. Schmerzen im Gesäß, die ins Bein ausstrahlen, werden oft als Ischialgie (Ischiasschmerzen) diagnostiziert, also als Nervenreizung. In vielen Fällen sind aber nicht die Nerven gereizt, sondern das fasziale Gewebe im Gesäß- und Hüftbereich verändert. Diese faszialen Veränderungen können Schmerzausstrahlungen verursachen, die sich exakt wie Ischiasbeschwerden anfühlen. Der Unterschied zeigt sich erst in der manuellen Untersuchung und oft erst in der Behandlung: Wenn die Schmerzen durch Druck auf bestimmte Faszienstrukturen reproduzierbar sind, spricht das für eine fasziale und nicht für eine nervale Ursache.

Rückenschmerzen trotz Physiotherapie und Übungen. Können Faszien die Ursache sein?

Ja, das sehen wir in unserer Praxis sehr häufig. Viele Patienten mit Schmerzen im unteren Rücken haben bereits Physiotherapie, Rückentraining oder Dehnprogramme hinter sich, oft über Monate oder Jahre und ohne dauerhafte Besserung. Ein häufiger Grund: Die Übungen stärken die Muskulatur, erreichen aber nicht die tieferliegenden faszialen Strukturen, die den Schmerz verursachen. Im unteren Rücken sind das vor allem die Faszien der tiefen Rückenmuskulatur, der Lenden-Darmbein-Region und des Beckenbereichs. Wenn diese Gewebsschichten verändert sind, z. B. verdickt, verklebt oder verhärtet, hilft Training allein nicht, weil es an der falschen Struktur ansetzt. Eine manuelle Fasziendiagnostik kann klären, ob und wo fasziale Veränderungen vorliegen.

Bandscheibenvorfall diagnostiziert, aber die Schmerzen passen nicht dazu. Was kann das sein?

Das ist ein Szenario, das wir regelmäßig sehen. Ein Bandscheibenvorfall im MRT ist zwar ein Befund aber nicht automatisch die Ursache Ihrer Schmerzen. Studien zeigen, dass viele Menschen Bandscheibenvorfälle haben, ohne jemals Schmerzen zu spüren. Umgekehrt können heftigste Rückenschmerzen auftreten, obwohl der Bandscheibenvorfall minimal ist. In vielen dieser Fälle liegen die eigentlichen Beschwerdeursachen im faszialen Gewebe der Lenden- und Beckenregion, leider dort, wo kein MRT hinschaut, bzw. vom Arzt nicht als Faszienthematik erkannt wird. Wenn Ihre Beschwerden trotz Behandlung des Bandscheibenvorfalls nicht besser werden, lohnt sich eine Untersuchung des Fasziengewebes.

Die häufig übersehene Ursache

Warum Ihre Schmerzen trotz Therapie geblieben sind

Wenn Sie mit Hüftschmerzen zum Arzt gehen, passiert meistens Folgendes: Es wird ein MRT gemacht, und auf dem Bild zeigt sich irgendetwas, z. B. eine leichte oder stärkere Knorpelreduzierung, eine Sehnenreizung, vielleicht der Befund „beginnende Arthrose". Das klingt eindeutig, und sowohl Arzt als auch Patient glauben, die Ursache gefunden zu haben.

In vielen Fällen stimmt diese Zuordnung nicht oder nur teilweise. Sie können einen Arthrose-Befund im MRT haben, ohne dass der Knorpel die Schmerzursache ist. Umgekehrt gibt es heftigste Hüftschmerzen bei völlig unauffälliger Bildgebung. Bildgebung zeigt Strukturen - aber sie zeigt nicht, welche Struktur tatsächlich für Ihre Schmerzen verantwortlich ist.

Aus unserer Sicht sind viele Arthrosen häufig eher die Folge als die Ursache von Beschwerden und Schmerzen. Eine permanente Spannung verschiedener Gelenkstrukturen führt wahrscheinlich zu einem permanenten höheren Pressdruck auf den Gelenkknorpel. Dieser ständige Druck der durch die Spannung des umliegenden Gewebes erzeugt wird, führt nach und nach dann zu stärkeren Belastung und zu einer schlechteren Regeneration des Gelenkknorpels, so dass dieser eine höhere Abnutzung pro Zeit hat. Selbst wenn er schon relativ stark abgenutzt ist, profitiert das Gelenk erheblich von einer Reduzierung der Spannung der umliegenden Bindegewebe/Faszien. Ähnlich sind aus unserer Sicht viele Entzündungsdiagnosen nicht zutreffend. Da in vielen Bildern zwar häufig eine Flüssigkeitsanhäufung zu sehen ist, aber die Interpretation als "Entzündung" aus unserer Sicht nicht passend, da ebenso häufig andere Entzündungszeichen fehlen. Daher sind unserer Meinung nach auf viele Maßnahmen in der Therapie unwirksam, die auf eine Reduzierung der "Entzündung" abzielen (viele Schmerzmittel, Cortison, Ruhigstellung etc.)

Was in der konventionellen Diagnostik fast nie passiert: Dass jemand systematisch das fasziale Gewebe rund um Ihre Hüfte untersucht - die Sehnen, Bänder, Muskelhüllen, Gelenkkapsel. Dieses Gewebe bildet ein zusammenhängendes Netzwerk, das in der Bildgebung kaum darstellbar ist. Und genau dort liegen nach unserer Erfahrung bei der Mehrheit der Hüftpatienten die eigentlichen Beschwerdeursachen. Das ist kein Fehler Ihres Arztes - fasziale Veränderungen sind ein Bereich, für den die gängigen diagnostischen Werkzeuge schlicht nicht ausgelegt sind.

Deshalb hilft Physiotherapie, Stretching oder Cortison bei vielen Hüftbeschwerden nicht nachhaltig, denn diese Maßnahmen setzen nicht oder nicht ausreichend an der faszialen Ursache an.

Selbstverständlich gibt es Hüftverschleiß (Coxarthrose) und andere Gelenkveränderungen. Aber häufig sind diese weniger relevant, als es scheint.

Fazit

Häufig wird von medizinischer Seite zu einseitig auf das Gelenk geschaut (Bildgebung: Röntgen, MRT...)

Selbstverständlich ist das Gelenk und seine Strukturen wichtig, häufig ist aber ein abgenutzter Gelenkknorpel nur ein weiteres Symptom von mehreren anderen Problemen. Zum Beispiel führt aus unserer Sicht erst die höhere Muskel oder Gewebespannung zu einem erhöhten Abrieb des Knorpels.

Was wir anders machen

Wir finden häufig, was MRT und Röntgen nicht zeigen

Sie erhalten eine systematische Untersuchung des gesamten Gewebes Ihrer Hüftregion, vom unteren Rücken bis zum Oberschenkel und häufig auch darüber hinaus, da viele Zusammenhänge im Körper sehr komplex über sehr lange Spannungsketten ziehen können. Manuell, mit den Händen, in Einzelsitzungen von ca. 45 Minuten.

Auch bei geplanter oder erfolgter Hüft-OP

Folgende Beobachtung, die wir seit Jahren in unserer Praxis machen: 

Patienten, die nach unseren Behandlungen doch noch aus verschiedenen Gründen an der Hüfte operiert werden, berichten, dass ihre operierenden Ärzte mit dem Regenerationverlauf nach der OP sehr zufrieden sind. Das gleiche gilt nach der OP. Wir vermuten, dass die "Normalisierung" des faszialen Gewebes, d. h. Festigkeiten und Verklebungen werden reduziert, dabei hilft, dass die Geweberegeneration nach der Operation schneller, mit weniger Staus im Gewebe stattfinden kann. Es gibt noch keine umfassenden Studien dazu, aber wir haben es schon an etlichen operierten Hüften beobachtet.  

Erfahrungen unserer Patienten

Was Patienten mit Hüftschmerzen über uns sagen

"Ich fühle mich seit meiner Behandlung bei den Faszien-Helden wie neu geboren. Nach jahrelangen Schmerzen in der Hüfte und damit einhergehenden Beeinträchtigungen konnte mir endlich geholfen werden. Die Schmerzen sind stark abgeklungen und damit hat sich meine Lebensqualität gesteigert."
Kaija K. ⭐⭐⭐⭐⭐  Google
"Mega Ergebnisse schon nach zwei Sitzungen. Hier wird nicht versucht, mehr Sitzungen rauszuholen als nötig, um mehr Geld zu machen. Ganz im Gegenteil. Hr. von Stackelberg ist super kompetent, erklärt viel und kann richtig gut zupacken. Meine Hüftschmerzen bin ich wieder los."
Adriano N. ⭐⭐⭐⭐⭐ Google
"Ich kam mit massiven Schmerzen im ISG-Bereich und hatte schon sämtliche Behandlungen — Physio, Orthopäde, Spritzen — hinter mir. Die Faszien-Helden waren meine letzte Chance. Nach vier Behandlungen bin ich nun schmerzfrei."
Alia T. ⭐⭐⭐⭐⭐ Google

Verläufe und Ergebnisse sind stets individuell. Die Angaben beruhen auf persönlichen, subjektiven Erfahrungen und stellen keine Erfolgsgarantie dar.

So läuft es ab

Sie entscheiden wie es weitergeht: 3 Startmöglichkeiten

v

Kostenlose Ersteinschätzung

Sie schildern uns Ihre Situation — per Video-Sprechstunde, Telefon oder E-Mail. Wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung, ob eine Faszienbehandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist. Kein Risiko, keine Kosten.

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Untersuchung & Beratung

Faszien-Diagnostik (99 €, ca. 30 Min.): Wir untersuchen Ihr Gewebe manuell und besprechen unsere Einschätzung. Sie erfahren: Sind Faszien beteiligt? Wie sieht ein realistischer Behandlungsplan aus? Was könnten Sie selber machen und was ein Profi? Sie entscheiden.

Individuelle Behandlung

Faszien-Diagnostik und Therapie: Auf Ihren Befund abgestimmte Faszientherapie. Nach jeder Sitzung passen wir die Behandlung an. Ziel: Ihre Beschwerden so weit wie möglich reduzieren - und Ihnen zeigen, wie Sie selbst dazu beitragen können, dass sie nicht wiederkommen müssen.

Unsere Limitierungen

Massive knöcherne Veränderungen, starke Gewebe-Zerstörungen, Tumore und echte Nervenschäden limitieren typischerweise unsere Arbeit. Zum Glück sind diese selten und auch häufig keine kompletten Ausschlusskriterien für eine Faszienbehandlung, weil häufig noch das "Drumherum" erheblich von einer Faszientherapie profitiert.

Natürlich gibt es auch andere Beschwerden, bei denen das Hauptproblem zwar mit Faszientherapie zu verbessern ist oder sich Schmerzen lindern lassen, aber grundsätzlich nicht zu lösen ist.

  • z. B. bei knöchernen Veränderungen (Impingement)
  • Rissen der Gelenkstruktur (z. B. Labrumriss)

Bedenken Sie jedoch, dass leider auch hier in einigen Fällen die gestellten Diagnosen ggf. fehlerhaft sein können und möglicherweise die eigentlichen Beschwerden doch (trotz veränderter Struktur) eher dem Fasziengewebe zuzurechnen sind. Sie können also ein Impingement haben, aber die Schmerzen, die sie quälen entstehen evtl. durch eine andere Struktur... Sie sehen schon, es ist leider nicht immer so leicht zu erkennen, wie man es sich wünschen würde.

Kommt es trotz gut ausgeführte Faszienbehandlung zu keiner Verbesserung, wäre es zumindest ein Indiz, dass in diesem Fall doch ein nicht fasziales Problem vorliegt. Gut gemachte Faszientherapie führt in den meisten Fällen nach einigen wenigen Behandlungen schon zu spürbaren Verbesserungen.

Nächster Schritt

Lassen Sie uns herausfinden, ob wir Ihnen helfen können

Kostenlose Ersteinschätzung per Video, Telefon oder E-Mail. Sie schildern Ihre Situation, wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung.

Oder rufen Sie uns an: 040 / 81 99 1335

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