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SPEZIALISIERTE FASZIENTHERAPIE UND OSTEOPATHIE IN HAMBURG

Sie wollen schneller wieder belastbar und leistungsfähig sein, aber Ihr Rücken hält Sie davon ab durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen?

Bei anhaltenden Rückenschmerzen berücksichtigen wir einen Faktor, den die meisten Therapien auslassen: das Fasziennetzwerk. Dafür steht ein ganzes Team aus 26 Therapeuten: 17 Osteopathen, dazu einige Physiotherapeuten, Heilpraktiker und ein Psychologe, alle auf Faszientherapie spezialisiert. Insbesondere auch dann, wenn Sie anderswo schon vieles versucht haben.

Per Video, Telefon oder E-Mail — unverbindlich und kostenfrei

kurzfristige Termine möglich

Rückenschmerzen zeigen sich sehr unterschiedlich. Diese Beschwerden schildern Patienten am häufigsten

  • Schmerzen im oberen Rücken, Übergang zum Nacken
  • Schmerzen an und zwischen den Schulterblättern
  • Schmerzen im mittleren Rücken oder seitlich zu den Rippen ausstrahlend
  • Schmerzen in der Flanke
  • Schmerzen im unteren Rücken, zum Gesäß, in die Leiste oder bis zu den Beinen ausstrahlend
  • Schmerzen am ISG oder am Kreuzbein, manchmal bis zum Steißbein ziehend
  • Schmerzen bei Bewegungen, Bücken, Tragen
  • Schmerzen in Ruhe beim Sitzen, Liegen oder Stehen
  • Hexenschussartige Schmerzen
  • Manchmal mit Missempfindungen (Kribbeln, Taubheit etc.)
Rückenschmerz-Behandlung_FASZIEN-HELDEN

Vorweg und stark verkürzt → unsere Behandlungs-Grundlage:

Aufgrund jahrelanger Beobachtung von einigen tausend Rückenschmerzpatienten in unserer Praxis haben wir festgestellt:

  1. Viele Patienten erhalten eine Reihe von typischen orthopädischen Diagnosen, die aus unserer Sicht nicht zutreffen oder zumindest nicht die Hauptproblematik beschreiben und werden daher nicht optimal behandelt. Manchmal ist die Bildgebung irreführend.
  2. Chronische und schmerzhafte Veränderungen der Faszienstruktur sind vielen Medizinern und anderen Therapeuten nicht bekannt.
  3. Bei Patienten mit Faszienveränderungen im Rumpf sehen wir in unserer Praxis häufig deutliche Verbesserungen. Wie weit das im Einzelfall gelingt, lässt sich erst nach der Untersuchung einschätzen.

Daher haben wir ein eigenes Konzept entwickelt für die Behandlung von hartnäckigen Rückenschmerzen und der kompletten dazugehörigen Region (Nacken, Schultern, Brustkorb, gesamter Rumpf, Gesäß, Leiste, verschiedene Bereiche des Beines).

80.000+

Behandlungen

26

spezialisierte Therapeuten

12+

Jahre Spezialisierung

300+

⭐⭐⭐⭐⭐ Google

Das typische Szenario

Verschiedene Rückenbeschwerden erhalten unterschiedliche orthopädische Diagnosen, haben aber häufig ähnliche grundlegende fasziale Ursachen, die übersehen werden

In unserer Praxis sehen wir täglich, dass Patienten mit völlig unterschiedlichen Beschwerden kommen, die zwar irgendwo im Bereich des Rückens liegen, aber häufig umliegende Regionen mitbetreffen. Manche sagen Rückenschmerzen. Andere sagen ISG-Blockade, Hexenschuss, Lumbago, Leistenschmerzen, Gesäßschmerzen oder Oberschenkelschmerzen und so weiter. 

Wie sich Rückenschmerzen (Schmerzen in dieser Region) typischerweise entwickeln

Die plötzlichen

Zum einen gibt es die Patienten mit den plötzlichen Ereignissen, z. B,  beim:

  • Heben
  • Verdrehen
  • Bücken
  • morgens beim Aufstehen
  • beim Sport

Zum anderen gibt es diejenigen, die es ohne erkennbares Ereignis erwischt hat, z. B.: 

Aus dem Nichts schoss es ein.

Als ich hochkommen wollte, war es plötzlich da.

Ich konnte mich einfach nicht mehr bewegen.

Die allmählichen

Hierzu gehören die Wechselhaften. Mal ist es da, mal ist es wieder weg. Tendenz eher häufiger werdend.

Und dann gibt es die Progressiven, bei denen es langsam, schleichend schlechter wird. 

Die Strukturellen

Dazu gehören diejenigen, die Verletzungen, Operationen, Skoliosen oder andere Schäden in der Rückenregion erlitten oder entwickelt haben, oder an Regionen, die dann später zu Rückenschmerzen geführt haben. Das können auch der Nacken, die Schultern, die Beine/Füße oder innere Organe sein.

Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zu Rückenschmerzen und den dazugehörigen Regionen (Brustkorb, Nackenschmerzen, Leistenschmerzen, Gesäßschmerzen, Oberschenkelschmerzen) und Faszientherapie

Hilft Faszientherapie bei Rückenschmerzen?

In sehr vielen Fällen ja. Bandscheibenvorfälle und Bandscheibenvorwölbungen sind aus unserer Sicht eher die Folge als die Ursache von Beschwerden. Facettgelenk-Arthrose beschreibt eine Knorpelveränderung, die in der Bildgebung sichtbar ist. Aber der Knorpelschaden ist nicht immer die Hauptursache für die Schmerzen. Fasziale Veränderungen rund um den Rumpf, die Hüfte, z. B. an Sehnen, Bändern, Muskelhüllen und Gelenkkapsel, tragen häufig erheblich zu den Beschwerden bei und werden in der konventionellen Diagnostik nicht erfasst. Blockaden von Gelenken führen sehr häufig zu Schmerzen. In unserer Praxis erleben wir regelmäßig, dass Patienten mit Arthrose-Diagnose nach einer gezielten Faszienbehandlung deutlich weniger Schmerzen haben, obwohl sich am Knorpel selbst nichts geändert hat. Bei der Behandlung von Gelenk-Blockaden sind die Schmerzen sehr häufig direkt nach der Behandlung besser oder weg. Wir können nicht immer helfen, aber in den allermeisten Fällen doch noch. 

Was kostet die Behandlung bei Rückenschmerzen?

Eine Einzelsitzung kostet 149 € und dauert ca. 45 Minuten — Diagnostik und Behandlung sind dabei kombiniert. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht oder nur teilweise im Rahmen der Osteopathie (je nach Krankenkasse), da es sich um eine spezialisierte Selbstzahlerleistung handelt. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten die Kosten häufig ganz oder teilweise , je nach Tarif und Versicherungsbedingungen.

Wie viele Behandlungen brauche ich bei Rückenschmerzen?

Das hängt von Dauer und Komplexität Ihrer Beschwerden ab. Viele Patienten beschreiben z. B. bei Blockaden von Gelenken, die erst seit kurzem bestehen und bei denen es vorher keine anderen Beschwerden gab, dass sie häufig nach 1–2 Behandlungen beschwerdefrei sind. Typisch bei langjährigen Rückenschmerzen: Die meisten Patienten berichten, dass sie nach 1–3 Sitzungen erste Verbesserungen spüren. Andere berichten, dass sie nach 5–6 Sitzungen weitgehend beschwerdefrei sind oder erhebliche Verbesserungen verspüren. Bei langjährigen oder komplexen Beschwerden kann es mehr brauchen. Nach der ersten Untersuchung erhalten Sie eine realistische Einschätzung. Bei erheblichen Beschädigungen, die nicht mehr reversibel sind, braucht es manchmal eine Art Erhaltungsbehandlung in einem gewissen Abstand (ein paar Wochen), so dass man auf einem akzeptablen Level für den Alltag bleibt.

So funktioniert es in 3 Schritten

Damit Sie wieder belastbar und beweglich werden. Viele Patienten berichten, dass ihre Schmerzen dabei deutlich zurückgehen oder ganz verschwinden.

1. Vereinbaren Sie einen Termin

Einfach machen, verlieren Sie keine weitere Zeit. Sie können online oder telefonisch einen Termin buchen.

Einfach unten auf den Button klicken.

2. Wir behandeln Ihre Faszien

Sie schildern uns Ihr Problem. Nachdem wir Sie untersucht haben, behandeln wir Ihre Faszien und normalisieren diese so gut und schnell wie möglich mit osteopathischen, chiropraktischen und speziellen faszialen Techniken.

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3. Sie sind im besten Fall wieder fit und schmerzfrei

Wenn die Faszien wieder belastbar und beweglich sind, berichten viele Patienten, dass sie die Dinge wieder tun können, die ihnen wichtig sind, selbst bei langwierigen Beschwerden.

Mein Arzt sagt, ich brauche eine Operation. Gibt es Alternativen?

Eine Faszien-Diagnostik kann klären, wie stark fasziale Veränderungen an Ihren Beschwerden beteiligt sind. In manchen Fällen lassen sich durch gezielte Faszientherapie Verbesserungen erzielen, die eine Operation hinauszögern oder in Frage stellen. Das heißt nicht, dass Operationen falsch sind - in vielen Fällen sind sie die richtige Lösung, insbesondere wenn starke Nervenschäden zu befürchten sind, dann sollte schnell gehandelt werden. Aber es lohnt sich, vorher zu prüfen, ob ein Teil der Beschwerden faszial bedingt ist. Eine kostenlose Ersteinschätzung per Video oder Telefon klärt, ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist. Bei einer Faszien-Diagnostik wird Ihr Gewebe sehr genau abgetastet. Bei einer Faszienbehandlung sieht man sehr schnell, ob es vorangeht und wie das Gewebe sich verändert. Wenn es gar nicht vorangeht, sind manchmal andere Faktoren doch zu dominant.

Ich habe Rückenschmerzen aber auch Leisten-, Gesäß-, Oberschenkelschmerzen. Bin ich bei einer Faszientherapie hier richtig?

Sehr wahrscheinlich ja. Die gesamte Region des Rückens eigentlich des ganzen Rumpfes, und genaugenommen des ganzen Körpers hängt anatomisch eng zusammen. Was Patienten als Rückenschmerzen, Leistenschmerzen, Gesäßschmerzen, ISG-Schmerzen, Adduktorenschmerzen oder Oberschenkelschmerzen beschreiben, hat in vielen Fällen fasziale Ursachen in der Rumpf- und Hüftregion. Egal, wie Sie Ihren Schmerz bezeichnen — wir untersuchen systematisch das gesamte Gebiet.

Kann Faszientherapie auch nach einer Bandscheiben OP oder nach einer Versteifung von Wirbeln helfen?

Ja. Auch nach einer Bandscheiben OP oder anderen Operationen kann das umliegende Fasziengewebe verändert oder verklebt sein. Genau das verursacht häufig die Restbeschwerden, die Patienten nach einer OP noch haben. Faszientherapie kann dieses Gewebe in vielen Fällen deutlich verbessern und die Rehabilitation beschleunigen. Manchmal entstehen neue Probleme durch die Operation, verbunden mit der Narbenbildung, auch diese lassen sich häufig gut durch eine gezielte Faszienbehandlung verbessern.

Können Faszien Schmerzen zwischen den Schulterblättern verursachen?

Ja, häufig in einer Kombination von Wirbelblockaden und Rippenblockaden. Faszien sind Bindegewebsstrukturen, die Muskeln, Sehnen, Bänder und Organe umhüllen und miteinander verbinden. Wenn dieses Gewebe sich verändert, z. B. durch Überlastung, Bewegungsmangel, Verletzungen oder altersbedingt, kann es erhebliche Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen. Insbesondere dieser Bereich des mittleren und oberen Rückens ist durch unsere häufig monotone Haltung beim Sitzen belastet. Das Besondere: Diese faszialen Veränderungen oder auch kleine Gelenkblockaden sind in der Bildgebung (MRT, Röntgen) kaum sichtbar, weshalb sie in der konventionellen Diagnostik häufig übersehen werden.

Rückenschmerzen trotz unauffälligem MRT. Was kann das sein?

Das ist ein Szenario, das wir in unserer Praxis sehr häufig sehen. Ein unauffälliges MRT bedeutet, dass vermutlich keine strukturellen Schäden in einem größeren Ausmaß vorhanden sind, das sind gute Neuigkeiten, denn sie erhöhen Ihre Chancen auf einen sehr guten und schnellen Therapieverlauf erheblich. Aber es bedeutet nicht, dass keine Ursache existiert. Fasziale Veränderungen im Gewebe des Rumpfes oder rund um die Hüfte, z. B. an Muskelhüllen, Sehnen, Bändern und an Gelenkkapseln, sind in der Bildgebung kaum darstellbar, können aber erhebliche Schmerzen verursachen. Eine manuelle Fasziendiagnostik und Gelenkdiagnostik kann diese Veränderungen aufspüren und gezielt behandeln.

Was ist der Unterschied zwischen Physiotherapie und Faszientherapie bei Rückenschmerzen?

Physiotherapie arbeitet in der Regel mit Übungen, Dehnungen und Mobilisierung, um Beweglichkeit und Kraft zu verbessern. Das ist bei vielen Beschwerden sinnvoll und wirksam. Wenn allerdings strukturelle Veränderungen im Fasziengewebe vorliegen, z. B. Verklebungen, Verdickungen, Verhärtungen und Schwellungen erreichen diese Maßnahmen häufig nicht die tieferliegenden Gewebsschichten, die das Problem verursachen. Spezialisierte Faszientherapie setzt direkt an diesen Gewebsveränderungen an, mit manuellen Techniken, die gezielt auf die faszialen Strukturen einwirken. Beides kann sich ergänzen. Für manche Rückenprobleme braucht es jedoch den gezielten faszialen Zugang. Für bestimmte Gelenkprobleme braucht es ebenfalls spezielle Techniken, die unseres Wissens nach, häufig nicht in der Physiotherapie gelehrt werden. 

Ist Faszientherapie bei Rückenschmerzen schmerzhaft?

Faszientherapie kann intensiv sein, besonders wenn das Gewebe stark verändert ist. Die Behandlung ist aber kein „Durchbeißen": Ihr Therapeut passt die Intensität an Ihre Situation und Ihr Schmerzempfinden an. Viele Patienten beschreiben die Behandlung als „wohltuend intensiv", unangenehm im Moment, aber mit sofort spürbarer Erleichterung danach. Wichtig: Die Intensität nimmt typischerweise von Sitzung zu Sitzung ab, weil sich das Gewebe zunehmend normalisiert. Die Manipulation von Gelenken ist in den meisten Fällen schmerzfrei. 

Können Leistenschmerzen von Faszien kommen und hat das was mit dem Rücken zu tun?

Ja, und das ist häufiger als die meisten Patienten vermuten. Leistenschmerzen werden oft auf Leistenbrüche, Hüftarthrose oder Adduktorenprobleme zurückgeführt. Wenn diese Diagnosen aber nicht zu den Beschwerden passen oder die Behandlung nicht anschlägt, liegt die Ursache häufig im faszialen Gewebe des Rückens, des Rumpfes oder der Hüftregion. Die Faszien von Hüftbeuger, Leistenband und Beckenbodenmuskulatur bilden ein zusammenhängendes Netzwerk, das Schmerzen in der Leiste auslösen kann, ohne dass eine klassische orthopädische Diagnose vorliegt. Eine gezielte manuelle Fasziendiagnostik kann diese Zusammenhänge aufdecken.

Schmerzen am seitlichen Oberschenkel, die in den Rücken ziehen. Was kann die Ursache sein?

Schmerzen an der Oberschenkelaußenseite werden häufig als Tractus-iliotibialis-Syndrom, Schleimbeutelentzündung (Bursitis trochanterica) oder als „Läuferknie" diagnostiziert. In vielen Fällen sind aber fasziale Veränderungen in der gesamten seitlichen Kette vom Fuß bis zum Nacken, mit dem Hüft- und Oberschenkelbereich dazwischen die eigentliche Ursache. Der Tractus iliotibialis ist selbst eine fasziale Struktur, und Veränderungen in diesem Bereich lassen sich durch Bildgebung kaum erfassen. Wenn Dehnübungen, Schmerzmittel oder Physiotherapie keine dauerhafte Besserung bringen, kann eine spezialisierte Fasziendiagnostik klären, ob eine gezielte Behandlung des Fasziengewebes sinnvoll ist.

Ich habe nur Rückenschmerzen in Ruhe, beim Sitzen, Stehen oder Liegen. Wenn ich mich bewege bin ich meist schmerzfrei. Kann das mit den Faszien zusammenhängen?

In vielen Fällen ja. Durch Bewegungen werden Faszien und insbesondere die Strukturen, die in ihnen eingebettet sind, viel besser versorgt. Tendenziell ist das eher ein gutes Zeichen, da unserer Erfahrung nach die Probleme schneller und leichter zu beheben sind. 

Hängen meine unteren Rückenschmerzen mit der Hüfte zusammen?

Sehr häufig ja. Die Faszien des unteren Rückens, des Beckens und der Hüftregion bilden ein zusammenhängendes Netzwerk. Was Patienten als „Rückenschmerzen" beschreiben, hat in vielen Fällen seinen Ursprung nicht in der Wirbelsäule, sondern im faszialen Gewebe der Hüftregion oder umgekehrt. Deshalb untersuchen wir bei Rückenschmerzen immer auch die Hüfte und das Gesäß, und bei Hüftschmerzen den unteren Rücken. Erst wenn das gesamte Gebiet systematisch erfasst ist, lässt sich die tatsächliche Schmerzquelle eingrenzen.

ISG-Schmerzen trotz Behandlung. Was kann ich noch tun?

Schmerzen im Iliosakralgelenk (ISG) gehören zu den hartnäckigsten Beschwerden in der Hüftregion. Häufig werden ISG-Blockaden eingerenkt, Infiltrationen gesetzt oder Stabilisationsübungen verordnet, häufig mit wechselhaftem Erfolg. Wenn diese Maßnahmen nicht dauerhaft helfen, liegt das oft daran, dass das fasziale Gewebe rund um das ISG, z. B. Bänder, Muskelhüllen, Gelenkkapsel etc. verändert ist. Diese faszialen Veränderungen halten die ISG-Problematik aufrecht, auch wenn das Gelenk selbst korrekt steht. Eine spezialisierte Faszienbehandlung kann dieses Gewebe gezielt normalisieren.

Gesäßschmerzen mit Ausstrahlung ins Bein, ist das Ischias oder ein Faszienproblem?

Das ist eine der häufigsten Verwechslungen, die wir in der Praxis sehen. Schmerzen im Gesäß, die ins Bein ausstrahlen, werden oft als Ischialgie (Ischiasschmerzen) diagnostiziert, also als Nervenreizung. In vielen Fällen sind aber nicht die Nerven gereizt, sondern das fasziale Gewebe im Gesäß- und Hüftbereich verändert. Diese faszialen Veränderungen können Schmerzausstrahlungen verursachen, die sich exakt wie Ischiasbeschwerden anfühlen. Der Unterschied zeigt sich erst in der manuellen Untersuchung und oft erst in der Behandlung: Wenn die Schmerzen durch Druck auf bestimmte Faszienstrukturen reproduzierbar sind, spricht das für eine fasziale und nicht für eine nervale Ursache.

Rückenschmerzen trotz Physiotherapie und regelmäßiger Übungen. Können Faszien die Ursache sein?

Ja, das sehen wir in unserer Praxis sehr häufig. Viele Patienten mit Schmerzen im unteren Rücken haben bereits Physiotherapie, Rückentraining oder Dehnprogramme hinter sich, oft über Monate oder Jahre und ohne dauerhafte Besserung. Ein häufiger Grund: Die Übungen stärken die Muskulatur, erreichen aber nicht die tieferliegenden faszialen Strukturen, die den Schmerz verursachen. Im unteren Rücken sind das vor allem die Faszien der tiefen Rückenmuskulatur, der Lenden-Darmbein-Region und des Beckenbereichs. Wenn diese Gewebsschichten verändert sind, z. B. verdickt, verklebt oder verhärtet, hilft Training allein nicht, weil es an der falschen Struktur ansetzt. Eine manuelle Fasziendiagnostik kann klären, ob und wo fasziale Veränderungen vorliegen.

Bandscheibenvorfall diagnostiziert, aber die Schmerzen passen nicht dazu. Was kann das sein?

Das ist ein Szenario, das wir regelmäßig sehen. Ein Bandscheibenvorfall im MRT ist zwar ein Befund aber nicht automatisch die Ursache Ihrer Schmerzen. Studien zeigen, dass viele Menschen Bandscheibenvorfälle haben, ohne jemals Schmerzen zu spüren. Umgekehrt können heftigste Rückenschmerzen auftreten, obwohl der Bandscheibenvorfall minimal ist. In vielen dieser Fälle liegen die eigentlichen Beschwerdeursachen im faszialen Gewebe der Lenden- und Beckenregion, leider dort, wo kein MRT hinschaut, bzw. vom Arzt nicht als Faszienthematik erkannt wird. Wenn Ihre Beschwerden trotz Behandlung des Bandscheibenvorfalls nicht besser werden, lohnt sich eine Untersuchung des Fasziengewebes.

Die häufig übersehene Ursache

Warum Ihre Schmerzen trotz Therapie geblieben sind

Aus unserer Sicht gibt es hier zwei typische Gründe:

  1. mangelnde Diagnostik der Faszien und der Gelenkfunktion
  2. unpassende Behandlungen für Faszienprobleme oder blockierte Gelenke

Das Problem mit der fehlenden Fasziendiagnostik

Wenn Sie mit Rückenschmerzen zum Arzt gehen, passiert häufig Folgendes: Ihr Arzt möchte durch die Anamnese und Untersuchung zuerst ausschließen, dass Sie eine gefährliche Erkrankung haben. Wenn Sie eine derartige Erkrankung haben, ist Ihr Arzt genau die richtige erste Anlaufstelle. Wenn gefährliche Erkrankungen ausgeschlossen wurden, erhalten Sie häufig Schmerzmittel, und die Empfehlung für leichte Aktivitäten. Wird es nicht besser, wird vielleicht ein MRT oder andere Bildgebung gemacht. Manchmal sind dort Veränderungen, z. B. der Wirbelsäule, Bandscheiben etc. zu sehen, manchmal nicht.

In vielen Fällen stimmt diese Zuordnung nicht oder nur teilweise. So können Sie z. B. einen Bandscheibenvorfall oder Bandscheibenvorwölbungs-Befund im MRT haben, ohne dass die Bandscheibe die Schmerzursache ist. Umgekehrt gibt es manchmal heftigste Rückenschmerzen bei völlig unauffälliger Bildgebung. Bildgebung zeigt Strukturen - aber sie zeigt nicht, welche Struktur tatsächlich für Ihre Schmerzen verantwortlich ist.

Der Rücken besteht aus einer Vielzahl von Strukturen, und jede einzelne kann Beschwerden verursachen. Das heißt aber nicht, dass immer eine einzelne Struktur die Ursache ist. Manchmal ja, manchmal eben auch nicht.

Manchmal kann ein einzelnes Gelenk erhebliche Beschwerden im Rückenbereich erzeugen. Es gibt im Rückenbereich weit über 100 Gelenke.

Manchmal sind es eher lange Ketten oder Körpersysteme, die im Zusammenspiel erst Beschwerden machen. Aus unserer Erfahrung können wir sagen, dass sehr häufig das fasziale Gesamtsystem übersehen wird. Ein komplexes Grundsystem, was fast auf alle Einzelelemente starken Einfluss ausübt und zwar in mehrerlei Hinsicht: mechanisch, über den Stoffwechsel, über die Blutversorgung, Drainage von Gewebe, als System der Körperwahrnehmung (Propriozeption) und noch einiges mehr.

Was in der konventionellen Diagnostik fast nie passiert: Dass jemand systematisch das fasziale Gewebe des ganzen Rumpfes und anhängender Strukturen untersucht. Das ist kein Fehler Ihres Arztes - fasziale Veränderungen sind ein Bereich, für den die gängigen diagnostischen Werkzeuge schlicht nicht ausgelegt sind.

Das Problem mit der unpassenden Behandlung von Faszien und Gelenken

Selbst wenn man die richtige Diagnose für die passende Struktur erkannt hat, zum Beispiel ein Gelenk erkannt hat, was blockiert ist, oder eine fasziale Struktur erkannt hat, die verfestigt ist, dann heißt das noch lange nicht, dass man mit seinen Techniken genau die richtige Art der Technik und die Dosierung der Behandlung wählt, sodass man nachher auch ein vernünftiges Ergebnis hat. Leider ist gute Therapie von vielen Faktoren abhängig, die man mit viel Erfahrung und viel Training über Jahre stapeln muss. Wir verwenden zusätzlich zu unseren Ausbildungen in Osteopathie, Chiropraktik und Physiotherapie noch bestimmte effektive Techniken, die wir selbst entwickelt haben.

Deshalb helfen Physiotherapie, Stretching oder Medikamente in einigen Fällen nicht nachhaltig, denn diese Maßnahmen setzen nicht oder nicht ausreichend an der faszialen Ursache an. Trainingstherapie wirkt häufig erst wieder, wenn das fasziale Gewebe wieder belastbarer ist und sich besser regenerieren kann. 

Selbstverständlich gibt es Veränderungen der Wirbelsäule. Aber häufig sind diese weniger relevant, als es scheint.

Veränderte Wirbelsäule

Fazit

Häufig wird von medizinischer Seite zu einseitig auf die sichtbare Veränderung in der Bildgebung geschaut: Röntgen, MRT usw.

Selbstverständlich sind Veränderungen von Elementen der Wirbelsäule oder anderer Strukturen wichtig, häufig ist aber ein z. B. abgenutzter Gelenkknorpel oder eine veränderte Bandscheibe nur ein weiteres Symptom von mehreren anderen Problemen. Zum Beispiel führt aus unserer Sicht erst die höhere Muskel- oder Gewebespannung zu einem erhöhten Abrieb des Knorpels oder ausquetschen der Bandscheibe. 

Was wir anders machen

Wir finden häufig, was MRT und Röntgen nicht zeigen

Sie erhalten eine systematische Untersuchung des gesamten Gewebes Ihrer Rumpfregion und angrenzenden oder wichtigen Strukturen, von den Füßen über den Rücken bis zum Nacken/Kiefer und häufig auch darüber hinaus, da viele Zusammenhänge im Körper sehr komplex über sehr lange Spannungsketten ziehen können. Manuell, mit den Händen, in Einzelsitzungen von ca. 45 Minuten.

Auch bei geplanter oder erfolgter OP

Folgende Beobachtung, die wir seit Jahren in unserer Praxis machen: 

Patienten, die nach unseren Behandlungen doch noch aus verschiedenen Gründen am Rücken operiert werden, berichten, dass ihre operierenden Ärzte mit dem Regenerationsverlauf nach der OP häufig sehr zufrieden sind. Das gleiche gilt nach der OP. Wir vermuten, dass die "Normalisierung" des faszialen Gewebes, d. h. Festigkeiten und Verklebungen werden reduziert, dabei hilft, dass die Geweberegeneration nach der Operation schneller, mit weniger Staus im Gewebe stattfinden kann. Es gibt noch keine umfassenden Studien dazu, aber wir haben es schon an etlichen und in verschiedenen Körperregionen beobachtet.  

Erfahrungen unserer Patienten

Was Patienten mit Rückenschmerzen über uns sagen

„Nach mehreren Bandscheibenvorfällen und Operationen an der Lendenwirbelsäule hatte ich über 2 Jahre chronische Schmerzen im unteren Rücken und war keinen einzigen Tag wirklich schmerzfrei. […] Bereits nach meinem ersten Termin […] war ich die ersten Tage erstmals wieder komplett schmerzfrei. Nach der dritten Behandlung sogar ganze vier Wochen ohne Beschwerden.“

Simone F. ⭐⭐⭐⭐⭐ Google

„Nachdem ich jahrelang wegen Rückenschmerzen von einem Arzt/Orthopäden/Physiotherapeuten zum nächsten gegangen bin und niemand mir helfen konnte […] ENDLICH habe ich die richtigen gefunden.“
Sandra K. ⭐⭐⭐⭐⭐ Google
"Ich kam mit massiven Schmerzen im ISG-Bereich und hatte schon sämtliche Behandlungen — Physio, Orthopäde, Spritzen — hinter mir. Die Faszien-Helden waren meine letzte Chance. Nach vier Behandlungen bin ich nun schmerzfrei."
Alia T. ⭐⭐⭐⭐⭐ Google

„Ich hatte über mehrere Monate starke Probleme im unteren Rücken, konnte mich kaum noch bewegen und teilweise vor Schmerzen nicht mehr schlafen. […] Seit der Behandlung bin ich komplett schmerzfrei. Ein riesiger Unterschied zu vorher!“

Frank von B. ⭐⭐⭐⭐⭐ Google

„Ich kam aufgrund jahrelanger dauerhaft sehr starker und stark einschränkender Rückenprobleme […] Zuvor hatte ich bereits mehrere Physiotherapeut*innen aufgesucht, jedoch ohne nachhaltige Besserung. Sie war die erste, die mir wirklich helfen konnte – und das bereits nach wenigen Sitzungen.“
M. H. ⭐⭐⭐⭐⭐ Google
„Seit genau 2 Jahren leide ich unter chronischen Rückenschmerzen / ISG / Ischiasnerv-Beschwerden. Mehrere Orthopäden, Osteopathen und Chiropraktiker konnten mir nur immer kurzfristig Linderung, jedoch nie Schmerzfreiheit verschaffen. […] Was soll ich sagen: Ich habe schon sehr viel weniger Schmerzen, bin beweglicher, brauche keine Schmerztabletten mehr, sodass mein Magen sich auch beruhigt hat.“
J R ⭐⭐⭐⭐⭐ Google

Verläufe und Ergebnisse sind stets individuell. Die Angaben beruhen auf persönlichen, subjektiven Erfahrungen und stellen keine Erfolgsgarantie dar.

So läuft es ab

Sie entscheiden wie es weitergeht: 3 Startmöglichkeiten

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Kostenlose Ersteinschätzung

Sie schildern uns Ihre Situation — per Video-Sprechstunde, Telefon oder E-Mail. Wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung, ob eine Faszienbehandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist. Kein Risiko, keine Kosten.

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Untersuchung & Beratung

Faszien-Diagnostik (99 €, ca. 30 Min.): Wir untersuchen Ihr Gewebe manuell und besprechen unsere Einschätzung. Sie erfahren: Sind Faszien beteiligt? Wie sieht ein realistischer Behandlungsplan aus? Was könnten Sie selber machen und was ein Profi? Sie entscheiden.

Individuelle Behandlung

Faszien-Diagnostik und Therapie: Auf Ihren Befund abgestimmte Faszientherapie. Nach jeder Sitzung passen wir die Behandlung an. Ziel: Ihre Beschwerden so weit wie möglich reduzieren - und Ihnen zeigen, wie Sie selbst dazu beitragen können, dass sie nicht wiederkommen müssen.

Unsere Limitierungen

Massive knöcherne Veränderungen, starke Gewebe-Zerstörungen, Tumore und echte Nervenschäden limitieren typischerweise unsere Arbeit. Zum Glück sind diese selten und auch häufig keine kompletten Ausschlusskriterien für eine Faszienbehandlung, weil häufig noch das "Drumherum" erheblich von einer Faszientherapie profitiert.

Natürlich gibt es auch andere Beschwerden, bei denen das Hauptproblem zwar mit Faszientherapie zu verbessern ist oder sich Schmerzen lindern lassen, aber grundsätzlich nicht zu lösen ist. Z. B. 

  • dauerhafte Zerstörung von Nerven
  • sehr weit fortgeschrittene Gleitwirbel
  • Stenosen (Verengungen) die kaum noch Versorgungen durchlassen
  • sehr ausgeprägte knöcherne Verwachsungen, die keine Bewegung mehr zulassen (häufig geht hier noch Schmerzreduzierung, aber nur wenig Bewegungsverbesserung)
  • und einiges mehr, Fragen Sie uns gerne

Bedenken Sie jedoch, dass leider auch hier in einigen Fällen die gestellten Diagnosen ggf. fehlerhaft sein können und möglicherweise die eigentlichen Beschwerden doch (trotz veränderter Struktur) eher dem Fasziengewebe zuzurechnen sind. Sie können also einen Bandscheibenvorfall haben, aber die Schmerzen, die Sie quälen entstehen evtl. durch eine andere Struktur... Sie sehen schon, es ist leider nicht immer so leicht zu erkennen, wie man es sich wünschen würde.

Kommt es trotz gut ausgeführter Faszienbehandlung zu keiner Verbesserung, wäre es zumindest ein Indiz, dass in diesem Fall doch ein nicht fasziales Problem vorliegt. Gut gemachte Faszientherapie führt in den meisten Fällen nach einigen wenigen Behandlungen schon zu spürbaren Verbesserungen.

Nächster Schritt

Lassen Sie uns herausfinden, ob wir Ihnen helfen können

Kostenlose Ersteinschätzung per Video, Telefon oder E-Mail. Sie schildern Ihre Situation, wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung.

Oder rufen Sie uns an: 040 / 81 99 1335

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